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S&K: Ermittlungen wohl noch bis Jahresende

Das Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der S&K-Unternehmensgruppe ist weiterhin nicht abgeschlossen. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main auf Anfrage von Cash.Online mit. “Wir hoffen, dass dies bis zum Jahresende gelingen kann”, erklärte Doris Möller-Scheu, Pressesprecherin der Behörde.

Die Beschuldigten werden von der Staatsanwaltschaft verdächtigt, ein umfassendes Schneeballsystem installiert zu haben.

“Bis auf eine Person, die vom Oberlandesgericht bei der ersten Sechs-Monats-Haftprüfung Ende letzten Jahres von der Untersuchungshaft verschont wurde, befinden sich noch alle Beschuldigten in Untersuchungshaft, gegen die im letzten Jahr ein Haftbefehl ergangen war”, teilte Möller-Scheu weiter mit.

Schaden in dreistelliger Millionenhöhe

Rund 1.200 Ermittlungsbeamte und 15 Staatsanwälte hatten im Februar 2013 in sieben Bundesländern 130 Durchsuchungen [1]durchgeführt. Gegen Verantwortliche der S&K-Holding und verbundener Unternehmen wird seit Mitte 2012 unter anderem wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Kapitalanlagebetrugs ermittelt.

Die Beschuldigten werden verdächtigt, ein umfassendes Schneeballsystem installiert und so einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht zu haben. (kb)

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