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Nordrhein-Westfalen und Hamburg führen Mietpreisbremse ein

In Nordrhein-Westfalen und Hamburg gilt seit heute die Mietpreisbremse. Die beiden Bundesländer folgen damit Berlin, wo neue Mieten bereits seit einem Monat auf zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt sind.

Hamburg: Die Mietpreisbremse gilt ab sofort im gesamten Stadtgebiet.

In Nordrhein-Westfalen greift die Preisbremse [1] zunächst in 22 Städten, vor allem entlang der Rheinschiene und in großen Universitätsstädten. Das vielerorts von Leerstand geprägte Ruhrgebiet ist nicht betroffen.

Preisdeckel für ganz Hamburg

Hamburg deckelt die Mieten in der gesamten Stadt, da der Wohnungsmarkt nach Auffassung des Senats überall angespannt ist. Das sieht die Wohnungswirtschaft anders, es soll daher noch ein Gutachten geben.

Die Mietpreisbremse soll sprunghafte Mieterhöhungen vermeiden. Die Bundesländer legen fest, wo sie gilt.

Ausnahmen gibt es für Erstvermietungen und umfassend modernisierte Wohnungen. Als erstes Bundesland hatte Berlin [2] die Bremse zum 1. Juni eingeführt. Hier zeigt sie nach Auffassung des Mietervereins aber noch wenig Wirkung.

Quelle: dpa-AFX

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