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7. Juli 2015, 11:04
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Wohnungskündigungen mehrheitlich aus beruflichen Gründen

Im ersten Halbjahr 2015 kündigten mehr Menschen als 2014 ihre Wohnung aus beruflichen Gründen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Kieler Immobilienunternehmens Hans Schütt Immobilien.

Umzug-750 in Wohnungskündigungen mehrheitlich aus beruflichen Gründen

Viele Mieter kündigen ihre Wohnung aus beruflichen Gründen.

Das Immobilienunternehmen Hans Schütt Immobilien ermittelt seit 2006 halbjährlich bei seinen Mietern die Gründe für Wohnungskündigungen. Die Auswertung für das erste Halbjahr 2015 zeigt, dass 29 Prozent der Mieter ihre Wohnung aus beruflichen Gründen (2014: 23 Prozent) kündigten.

Private Gründe auf Platz zwei

Die privaten Gründe landeten mit 23 Prozent auf Platz zwei des Rankings, nachdem sie 2014 erstmals mit 26 Prozent auf Platz eins standen. Der Wunsch, sich zu vergrößern und verbessern, erreichte im ersten Halbjahr mit 17 Prozent Rang drei. 2013 betrug dieser Anteil noch 21 Prozent. Der Faktor Kosten zu senken war für sechs Prozent ausschlaggebend und belegte Platz vier.

Wunsch nach Eigentumsbildung auf Platz fünf

Der Wunsch nach Eigentumsbildung ging nach zwei Quartalen laut Schütt Immobilien 2015 wieder zurück und erreichte mit vier Prozent Rang fünf. 2014 stieg die Eigentumsbildung aufgrund des niedrigen Zinsniveaus leicht an und lag mit neun Prozent auf Platz vier (2013: vier Prozent).

Die Zahl derer, die selbst Wohneigentum begründen wollen, stieg von 2006 bis 2008 auf 13 Prozent, ist danach abgefallen und erhöhte sich von 2011 bis 2012 auf 19 Prozent. Ebenfalls auf Platz fünf der Wohnungskündigungen liegt mit vier Prozent der Grund “Alter”.

Weniger altersbedingte Kündigungen als erwartet

“Die Sicherheit des Einkommens hat wieder einen bedeutenden Stellenwert für die Mieter erlangt und liegt im Ranking auf Platz eins. An der Anzahl derer, die sich vergrößern oder verbessern möchten, sieht man, dass eine Mietpreisbremse offensichtlich nicht notwendig ist. Die altersbedingten Kündigungen sind immer noch nicht so hoch, wie eigentlich zu erwarten war. Die, die seniorengerecht wohnen wollen oder müssen, leben offensichtlich in Eigentums- nicht in Mietwohnungen”, kommentiert Klaus H. Schütt, geschäftsführender Gesellschafter von Hans Schütt Immobilien. (st)

Foto: Shutterstock.com

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