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Ausländische Investoren dominieren Markt für Großdeals

Ausländische Investoren kaufen in großem Stil am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt ein. Nach Angaben von Savills haben sie einen überproportionalen Anteil an Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro.

Investitionen in Shoppingcenter sind aufgrund ihres hohen Volumens bei ausländischen Investoren besonders beliebt.

Der Anteil ausländischer Investoren am gesamten Gewerbeinvestmentmarkt [1] betrug im vergangenen Jahr 53 Prozent, im großvolumigen Segment ab 100 Millionen Euro lag er bei 68 Prozent, so Savills. In absoluten Zahlen stieg die Summe ausländischer Investitionen in diesem Segment um 47 Prozent innerhalb eines Jahres von 10,56 Milliarden Euro auf 15,62 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2010 lagen die entsprechenden absoluten Investitionen noch bei 3,71 Milliarden Euro.

Deutschland gilt als sicherer Hafen

Für ausländische Investoren sei Deutschland [2] ein besonders attraktiver Markt. “Die Volkswirtschaft ist robust und verzeichnet seit der Krise 2009 das mit Abstand stärkste Wirtschaftswachstum der großen Volkswirtschaften in der Eurozone. Zugleich ist die Arbeitslosenquote im europäischen Vergleich eine der niedrigsten. Das macht Deutschland zu einem sicheren Hafen für Investments”, erläutert Andreas Wende, COO und Head of Investment Germany bei Savills.

Viele internationale Investoren hätten sehr große Summen anzulegen und strebten deshalb möglichst großvolumige Investitionen an, um den Aufwand und die Transaktionskosten gering zu halten. Vor allem Private-Equity Fonds und Pensionsfonds spielten eine wichtige Rolle.

Enger Markt für großvolumige Investitionsobjekte

“In der Größenordnung dreistelliger Millionenbeträge aber ist der Markt in Deutschland eng. In Form von Einzelobjekten sind es die großen Shoppingcenter, die den Erwartungen der ausländischen Investoren entsprechen, sowie einige Bürohochhäuser, von denen es in Deutschland jedoch viel weniger gibt als in anderen Ländern. Wenn eines dieser Objekte an den Markt kommt oder Verkäufe von großen Gewerbeportfolios bei denen eine Vielzahl kleiner Objekte gebündelt wurde, beobachteten wir in den vergangenen Jahren, dass Investoren aus Übersee zu den ersten Interessenten gehören”, so Wende. (kl)

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