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Chinas Immobilienmarkt verliert an Schwung

Der chinesische Immobilienmarkt hat im Juni an Schwung verloren. Nach Zahlen des nationalen Statistikamts vom Montag lagen die Preise für Neubauten in 55 von 70 betrachteten Städten höher als im Vormonat.

Trotz des Preisrückgangs im Vergleich zum Vormonat deutet der Trend auf eine Erholung des chinesischen Immobilienmarktes hin.

Im Mai waren die Preise noch in 60 Städten gestiegen. In zehn Städten fielen die Preise im Juni nach einem Rückgang in vier Städten im Vormonat.

Langfristig Erholung

Im Jahresvergleich zeigt der Trend dagegen weiter nach oben. In dieser Betrachtung stiegen die Preise in 57 Städten, nach einem Zuwachs in 50 Städten im Vormonat. Der Jahresvergleich dient der mittelfristigen Betrachtung, der Monatsvergleich gibt Auskunft über die kurzfristige Entwicklung.

Im Trend erholt [1] sich der chinesische Immobilienmarkt seit etwa einem Jahr von einem zuvor scharfen Preisrückgang. Der fragile Zustand des Markts ist Folge eines jahrelangen Baubooms, der mit Überproduktion und Leerständen einher ging.

Die Regierung versucht, mit einer Kombination aus strengeren Vorschriften für den Immobilienerwerb und staatlichen Konjunkturhilfen dem Problem Herr zu werden. (dpa-AFX)

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