21. November 2016, 08:21
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Elementarschäden: Unterschätzte Gefahr für das Eigenheim

2015 waren nach Daten des GDV nur 37 Prozent der Gebäude gegen Elementarschäden versichert. Experten empfehlen eine Absicherung, allerdings sollten Interessenten neben vertraglichen auch behördliche Sicherheitsvorschriften beachten, sonst kann es zu Leistungskürzungen kommen.

Elementarschäden

Derzeit sind laut GDV elf der 17,5 Millionen Hausbesitzer in Deutschland nicht gegen Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser versichert.

Eine Absicherung gegen sogenannte Elementarschäden kann häufig als Baustein der Hausrat– oder Gebäudeversicherung gewählt werden oder auch separat abgeschlossen werden.

“Sturzfluten können überall auftreten”

“Allen Haus- und Wohnungseigentümern ist eine Elementarschadenversicherung zu empfehlen. Wie eine aktuelle Umfrage jedoch zeigt, unterschätzen noch viele Hauseigentümer in Deutschland die Gefahr, Opfer von Überschwemmungen oder Hochwasser zu werden. Rund zwei Drittel der Eigenheimbesitzer sind überzeugt, davon nie betroffen zu sein”, sagt GDV-Sprecher Hasso Suliak.

Gleichzeitig gingen über 90 Prozent von ihnen davon aus, umfassend gegen Naturgefahren abgesichert zu sein. Derzeit seien jedoch elf der 17,5 Millionen Hausbesitzer in Deutschland nicht gegen Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser versichert.

“Sturzfluten können jedoch überall auftreten. Schnell entstehen Schäden von 100.000 Euro und mehr an einem Wohngebäude. Um ein Haus rundum gegen Naturgefahren abzusichern, ist eine zusätzliche Elementarschadendeckung nötig. Erst dann ist quasi die Vollkasko fürs Haus komplett”, unterstreicht Suliak.

Laut Michael Franke, Geschäftsführer des Analysehauses Franke und Bornberg, leistet eine Elementarschadenversicherung für besondere Naturgefahren wie Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck oder auch Lawinen, die eher selten vorkommen, aber auch für Schäden durch Überschwemmungen oder Rückstau, etwa nach Starkregen.

Seite zwei: Zunehmender Starkregen

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