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EPX: Wohnimmobilienpreise stagnieren

Die Preise für Wohnimmobilien sind im Oktober nahezu unverändert geblieben. Der Europace Hauspreis-Index EPX verzeichnet für den Gesamtindex einen Anstieg von 0,39 Prozent.

Die Preise für Neubauten haben sich im Oktober nur leicht erhöht, die Wertentwicklung von Eigentumswohnungen stagnierte.

Die Preise für Eigentumswohnungen [1] sind mit einem Plus von 0,01 Prozent im Oktober 2016 nach Angaben von Europace praktisch unverändert geblieben. Auch die Preissteigerung bei neuen Ein- und Zweifamilienhäusern sei deutlich abgeschwächt: Nach Änderungen um jeweils zwei Prozent in Vormonaten sei der entsprechende EPX-Teilindex im Oktober nur um 0,64 Prozent gestiegen.

Bestandshäuser verteuern sich wieder

Noch geringer sei der Anstieg mit 0,51 Prozent bei Bestandshäusern ausgefallen. Hier seien die Preise in den letzten Monaten jedoch sogar leicht gesunken. Daraus ergibt sich laut der aktuellen Auswertung des Europace Hauspreis-Index EPX für den Gesamtindex ein Anstieg um 0,39 Prozent.

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Keine Blasengefahr

“Die Immobilienpreise steigen nur noch gemäßigt”, so Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG. “Selbst die Bundesbank hat in ihrem gerade veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht 2016 erklärt, dass sie keine Blase [2] im Immobilienmarkt in Deutschland feststellen kann.”

Zudem erkläre der Bericht, dass die Bundesbank keine Anzeichen für eine Lockerung der Vergabestandards von Baufinanzierungen sehe. “Das deckt sich mit den Erkenntnissen aus unserer Europace-Plattform. Immobilienbesitzer [3] nutzen die niedrigen Zinsen für höhere Tilgungen und reduzieren über immer längere Zinsbindungsfristen ein potenzielles Zinsänderungsrisiko”, so Wiegand. (kl)

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