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Das große Immobilienstandort-Ranking

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben ihren starken Aufwärtstrend auch in 2016 fortgesetzt, wie der aktuelle Cash.-Städte-Report zeigt. Welche Standorte konnten sich bei dem großen Immobilien-Ranking durchsetzen?

Der Sieger des Gesamtrankings und damit dynamischster Immobilienstandort Deutschlands ist Frankfurt am Main.

Die Siegerstadt des Gesamtrankings 2016 [1], in das auch Wirtschafts- und Bevölkerungsdaten einfließen, und damit dynamischster Immobilienstandort Deutschlands ist Frankfurt am Main.

Frankfurt ist vorn

Die Mainmetropole zeichnet sich durch gute Wirtschaftsdaten und einen florierenden Immobilienmarkt aus. Allerdings haben die Preise dort bereits ein hohes Niveau erreicht und liegen bei durchschnittlich 4.798 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen in guten Lagen.

An zweiter Stelle des Gesamtrankings [1] folgt der Vorjahressieger München. Dort liegen die Kaufpreise bei durchschnittlich 7.254 Euro pro Quadratmeter – der höchste Wert in Deutschland. Den dritten Platz des Rankings nimmt Stuttgart ein.

Starke Wirtschaftskraft ist Trumpf

Beide Standorte können eine starke Wirtschaftskraft und steigende Immobilienpreise vorweisen.

Mit 16 Kennziffern und einer eigenen Prognose hat Cash. die wichtigsten Standorte Deutschlands bewertet. Die Gewichtung der Indikatoren im Ranking variiert je nach Bedeutung zwischen einfach und vierfach.

Neben der Bewertung der Bevölkerungsentwicklung beziehen sich mehrere Kennziffern auf die Wirtschaftskraft einer Stadt. Beim Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und dem Beschäftigungstrend (durchschnittliche Zunahme der Erwerbstätigkeit in Prozent) wird der Durchschnitt der vergangenen Jahre gewertet.

Seite zwei: Mietrendite als zentrales Kriterium für Kapitalanleger [2]

Der Anteil der unter Zehnjährigen an der Bevölkerung ist ein Gradmesser für die künftige demografische Entwicklung eines Standortes. Die Mietrendite für Wohnimmobilien [3] ist ein zentrales Kriterium für Kapitalanleger und wurde vierfach gewichtet.

Zudem wurde auch die Höhe der Wohnungs- und Hauspreise in das Ranking einbezogen. Eine Prognose der Cash.-Redaktion zur Entwicklung des Wohnimmobilienmarktes am jeweiligen Standort rundet das Bild ab.

In Kooperation mit Immobilienscout24

Cash. präsentiert die 40-Städte-Analyse zum siebten Mal in Kooperation mit dem Internet-Marktplatz Immobilienscout24. Datengrundlage sind alle zwischen Juli 2015 und Juni 2016 auf dem Portal angebotenen Immobilien.

Daraus hat das Research von Immobilienscout24 eine Miet- und Kaufpreisübersicht für Wohnungen und Häuser in ausgewählten guten und mittleren Wohnlagen erstellt.

Zur Ermittlung der Mieten und Kaufpreise hat Immobilienscout24 das hedonische Verfahren verwendet, das eine Analyse der Preisentwicklung ohne verzerrende Effekte ermöglicht. (bk)

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