Postbank: Steigende Zinsen – was bringt 2016?

Wird Baugeld teurer? So lautet die Quizfrage für alle, die in diesem Jahr Bau- und Sanierungspläne hegen. Unabhängig von Zinsschwankungen macht sich nach Meinung der BHW Bausparkasse, wer zur rechten Zeit Vorsorge trifft.

Marco Bargel, Postbank, hält geringfügigen Zinsanstieg in 2016 für möglich

Für 2016 hält Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank, einen moderaten Anstieg um 0,5 Prozentpunkte für möglich. Ein Zehn-Jahresdarlehen auf eine Hypothek in Höhe von 100.000 Euro kostet dann zum Start monatlich rund 250 Euro – statt rund 210 Euro bei einem Durchschnittszins von 2,5 Prozent. Wie Bauherren und Käufer planen sollten, hängt von der persönlichen Situation und dem Risikobewusstsein ab.

Beispiel: Eine Familie will in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein Eigenheim kaufen. Wenn sie die Zinsrisiken reduzieren will, ist sie mit dem Abschluss eines Bausparvertrags gut beraten. „Berufstätige mit mittlerem Einkommen sollten den Vertrag mit Wohnriester-Zulagen verbinden“, empfiehlt Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse. Wer zwei Kinder hat, die ab 2009 geboren sind, bekommt jährlich bis zu 908 Euro an Förderung.

Willkommene Entlastung fürs Budget

Auch für Hausbesitzer, die einen altersgerechten Umbau planen, kann sich ein Wohnriester-Vertrag lohnen. Bei ihrer Bausparkasse bekommen sie zinsgünstige Bauspardarlehen für Summen bereits ab 10.000 Euro. Je nach Finanzierungsbedarf können Eigentümer auch die kürzlich wieder verbesserte KfW-Förderung nutzen. Laut Stiftung Warentest lohnt sich die Kombination mit einem Wohnriester-Vertrag besonders, denn garantiert sind niedrige Zinsen bis zur letzten Rate. Im besten Falle können private Haus-Investoren sogar einen Überschuss erwirtschaften. (fm)

Foto: Postbank

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