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Deutsche vertrauen auf Immobilien als Altersvorsorge

In Deutschland verbreitet sich die Angst vor der Altersarmut. Umso größer wird das Verlangen der Deutschen nach sicherer Altersvorsorge. Wie viel Vertrauen dabei in Wohneigentum gesetzt wird, zeigt eine Studie des Marktforschungsinstituts Kantar TNS.

Die Deutschen vertrauen dem Eigenheim als bestmögliche Altersvorsorge

Etwa ein Drittel der Bundesbürger hat Angst vor Altersarmut. Das ergibt eine Studie die von Kantar TNS im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) durchgeführt wurde.

Gleichzeitig vertrauen drei Viertel aller Befragten auf den Erwerb von Wohneigentum [1] als gute Altersvorsorge, während 63 Prozent den Kauf von Immobilien sogar als bestmögliche Altersvorsorge ansehen.

Dr. Franz Wirnhier von der LBS Bayern identifiziert mehrere Vorteile eigener Immobilien gegenüber gemietetem Wohnraum. Unter anderem erwähnt er dabei eine höhere Motivation zum Sparen um die Immobilie zu finanzieren, sowie die Ersparnis von monatlichen Mietzahlungen im Alter.

LBS: Nächste Regierung sollte Erwerb von Immobilien fördern

Da die Wohneigentumsquote in Deutschland seit langem auf einem Niveau um 45 Prozent stagniert, hebt Wirnhier auch hervor, wie wichtig es für die nächste Regierung sein wird, diese zu fördern, um sie bis 2030 auf über 60 Prozent zu bringen.

Um diese Entwicklung zu unterstützen könnte die zukünftige Regierung eine Reihe von Maßnahmen [2] anwenden, so zum Beispiel Eigenkapitalhilfen, Verbesserungen der Sparförderung und Entlastungen beim Erwerb von Wohneigentum.

Darüber hinaus sollten Besitzer großer Wohnungsbestände mit Anreizen vonseiten der Politik dazu gebracht werden Wohnraum an ihre Mieter zu verkaufen um die Wohneigentumsquote weiter zu steigern. (bm)

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