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5. Oktober 2017, 09:37
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Dr. Klein Firmenkunden AG: Finanzierungsvolumen wächst zweistellig

Die Dr. Klein Firmenkunden AG konnte das Vermittlungsvolumen im Bereich Finanzierung in den ersten neun Monaten 2017 um 34,4 Prozent steigern. Maßgeblich für das Wachstum sei ein höherer Anteil von Wohnungsneubauten.

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Viele Wohnungsunternehmen decken sich derzeit mit Krediten für die kommenden Jahre ein.

In den ersten neun Monaten 2017 legte das vermittelte Finanzierungsvolumen der Dr. Klein Firmenkunden AG im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich von 1,168 Milliarden Euro auf 1,570 Milliarden Euro zu.

Ein wesentlicher Impuls für diese Entwicklung kam nach Unternehmensangaben aus dem Wohnungsneubau. So habe der Anteil der Neubauten am Finanzierungsvolumen in den ersten neun Monaten 2016 lediglich bei 15,8 Prozent gelegen. Im Jahr 2017 sei er bis Ende September auf 32,4 Prozent gewachsen (2016: 185 Millionen Euro, 2017: 508 Millionen Euro).

Versicherer treten verstärkt als Kreditgeber auf

Eine weitere Entwicklung sei, dass unter den Kreditgebern Versicherungsgesellschaften im Vergleich zum Vorjahr an Relevanz gewonnen haben.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 habe ihr Finanzierungsanteil noch bei 14,8 Prozent gelegen (173 Millionen Euro), im Jahr 2017 sei er bisher auf 36,2 Prozent gestiegen (569 Millionen Euro).

„Auch vor dem Hintergrund kontinuierlich langsam steigender Zinsen decken sich viele Wohnungsunternehmen jetzt für ihre Neuprojekte der nächsten Jahre mit Finanzierungen ein. Die Versicherungswirtschaft bietet hierzu flexible Produkte mit häufig sehr langen bereitstellungszinsfreien Zeiträumen an. Durch die auf niedrigem Niveau gesicherten Zinsen erhalten Wohnungsunternehmen nicht nur Kalkulationssicherheit, sondern können auch langfristig günstig Neubauwohnungen anbieten“, erläutert Hans Peter Trampe, Vorstand der Dr. Klein Firmenkunden AG.

Die Angaben zum vermittelten Finanzierungsvolumen beziehen sich nach Angaben der Dr. Klein Firmenkunden AG auf Kenngrößen „vor Storno“. Entsprechnd könnten sie nicht mit den ausgewiesenen Umsatzerlösen, in denen die nachträglichen Stornierungen berücksichtigt sind, ins Verhältnis gesetzt werden. (bk)

Foto: Shutterstock

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