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Höhere Zinsen für Immobiliendarlehen

Die Zinsen für Immobiliendarlehen sind gestiegen. Immobilienexperten gehen davon aus, dass sich die Zinsen im August wieder entspannen, auf längere Sicht würden sich die Konditionen jedoch verändern.

Immobilienkredite werden sich in der langen Frist wieder verteuern.

Die Zinsen für zehnjährige Immobiliendarlehen haben sich seit einem Monat über der 1,5-Prozent-Marke festgesetzt. Nach einer Auswertung von Interhyp [1], einem Vermittler privater Baufinanzierungen, hatten sich die Konditionen in der ersten Julihälfte um fast 0,2 Prozentpunkte verteuert und vor einem Monat die 1,5-Prozent-Marke durchbrochen.

Das aktuelle Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, eine monatliche Befragung von Experten, geht nach der leichten Entspannung bei den Zinsen Anfang August von einer Seitwärtsbewegung in den nächsten Wochen aus. Langfristig prognostizieren alle Experten ein höheres [2] Zinsniveau.

Konjunktur und Inflation treiben Zinsen

In der Spitze hätten die Zinsen [3] in der letzten Juliwoche sogar ein neues Jahreshoch markiert. Obwohl die Konditionen im August schon wieder leicht nachgegeben haben, rechnen die im aktuellen Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten langfristig mehrheitlich mit höheren Finanzierungskosten.

Die anhaltend besseren Konjunkturdaten und die höhere Inflation in der Eurozone hätten sich im Sommer 2017 auf die Kreditaufnahme ausgewirkt. Investoren reagieren laut Interhyp auf die zaghaften Ankündigungen der EZB, die eine langsame Abkehr von der laxen Geldpolitik in Aussicht stellt.

In Folge der rhetorischen Anzeichen hätten im Juli auch die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen zugelegt. Sie hätten auf mehr als 0,5 Prozent angezogen, nachdem sie vor gut einem Jahr unter die Null-Prozent-Marke gefallen seien und lange im negativen Bereich verharrt hätten. (kl)

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