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Immobilienunternehmen Noratis steht kurz vor Sprung an die Börse

Der Wohnimmobilienentwickler Noratis will noch in diesem Monat an die Börse gehen. Die Erstnotierung im Scale Segment für kleine und mittelgroße Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse sei für den 30. Juni geplant, teilte das Unternehmen am Montag in Eschborn mit.

Handelssaal der Frankfurter Börse

Die zwei Millionen neuen Aktien sollen zu einem Stückpreis zwischen 18,75 und 22,75 Euro an den Anleger gebracht werden. Die erwarteten Bruttoemissionserlöse von bis zu 45,5 Millionen Euro will Noratis in weiteres Wachstum investieren, speziell in Randlagen von Ballungsräumen.

Die drei Altaktionäre wollen über den sogenannten Greenshoe weitere 200.000 Aktien unter die Investoren bringen. Wenn das Vorhaben glückt, befinden sich nach dem Börsengang insgesamt 55 Prozent der Anteile in Streubesitz.

Rund 30 Millionen Euro Umsatz

Als Bestandsentwickler kauft der Konzern Wohnimmobilien [1] auf, modernisiert sie und verkauft sie nach zwei bis drei Jahren an institutionelle Investoren und Privatpersonen weiter. Im ersten Quartal 2017 hat Noratis einen Umsatz von 29,8 Millionen Euro erwirtschaftet und damit unter dem Strich rund fünf Millionen Euro verdient. (dpa-AFX)

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