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18. April 2017, 14:46
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Metropolregionen: Wohnungspreise wachsen um bis zu 14,3 Prozent

In den sieben großen deutschen Metropolregionen sind die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen in den vergangenen zwölf Monaten mit Ausnahme von Düsseldorf weiter deutlich gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen von Project Immobilien.

KVK-Messe-Fonds-Finanz-Koeln in Metropolregionen: Wohnungspreise wachsen um bis zu 14,3 Prozent

Köln verzeichnet den höchsten prozentualen Anstieg bei den Preisen für Neubauwohnungen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2016 kletterten die Verkaufspreise für neue Eigentumswohnungen nach Angaben von Project um 4,9 bis 14,3 Prozent. In Düsseldorf habe das Niveau um sieben Prozent nachgegeben. In der ebenfalls analysierten österreichischen Hauptstadt Wien gingen die Preise um 0,1 Prozent zurück.

Rückgänge in Düsseldorf und Wien

Demnach sank in der Metropolregion Düsseldorf der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 4.988 Euro (März 2016) auf 4.637 Euro (März 2017). Allerdings habe die Untersuchung ergeben, dass die Preise im Stadtbezirk Düsseldorf im gleichen Zeitraum um 3,3 Prozent angestiegen seien und Ende März bei durchschnittlich 5.155 Euro rangierten.

In Wien fiel der durchschnittliche Quadratmeterpreis unter Einbeziehung der Metropolregion laut Project kaum spürbar um 0,1 Prozent von 4.972 Euro auf 4.967 Euro. Bezogen auf den Wiener Stadtbezirk seien die Preise dagegen um 1,3 Prozent gewachsen.

Höchster Zuwachs in Köln

In allen anderen untersuchten Metropolregionen kletterten die Verkaufspreise laut Project deutlich. In Berlin sei ein Zuwachs um 9,8 Prozent verbucht worden, in München 4,9 Prozent und in Hamburg 9,1 Prozent. Auch Frankfurt (6,2 Prozent) und Nürnberg (7,5 Prozent) verzeichneten klare Anstiege. In Köln liege das Preiswachstum mit 14,3 Prozent sogar im zweistelligen Bereich.

Berlin mit höchsten Spitzenpreisen

Die deutsche Bundeshauptstadt hat laut Project im März die höchsten Spitzenpreise unter allen untersuchten Metropolregionen bei Neubaueigentumswohnungen erreicht: An der Spree sei ein Rekordpreis von 19.028 Euro pro Quadratmeter verbucht worden.

In Wien habe die teuerste Wohnung 16.177 Euro pro Quadratmeter gekostet, in München 15.527 Euro. Dagegen seien die Spitzenpreise in Nürnberg rund 63 Prozent günstiger als an der Isar und lägen in der Spitze bei 5.724 Euro.

Die acht Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien werden von Project Research regelmäßig einer Wohnungsmarktanalyse unterzogen. Untersucht wurde ausschließlich frei finanzierter Geschosswohnungsneubau für Eigentumswohnungen. (bk)

Foto: Shutterstock

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