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Single-Apartment in München oder Einfamilienhaus in Chemnitz

242.000 Euro – sechs Jahresnettoeinkommen eines Durchschnittshaushalts – geben die Deutschen im Schnitt für die eigene Immobilie aus. Während sie damit in München 44 Quadratmeter finanzieren können, bekommen sie in den günstigeren Regionen ein ganzes Haus.

Single-Apartment oder Einfamilienhaus: Eine Studie im Auftrag der Sparda Banken gibt Aufschluss darüber, wie viel Quadratmeter Immobilienkäufer für einen fixen Kaufpreis bekommen.

Im Schnitt geben die Bundesbürger 242.000 Euro aus, wenn sie in Deutschland eine Immobilie [1] kaufen. Für diesen Preis gibt es in einigen Großstädte nur ein kleines Appartement. Wer großzügiger leben will, muss pendeln.

Immobilienkäufer müssen sich in besonders beliebten Regionen [2] entweder auf höhere Preise oder weniger Wohnraum einstellen. Genaue Daten hierzu bietet eine neue Studie, die die IW Consult zusammen mit dem Institut für Demoskopie Allensbach für den Verband der Sparda-Banken erstellt hat.

Apartment oder Einfamilienhaus

Für 242.000 Euro seien im Mittel 126 Quadratmeter Wohnfläche zu haben. Das regionale Gefälle ist jedoch enorm: in München bekomme man dafür lediglich eine 44-Quadratmeter-Wohnung, im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt fast 300 Quadratmeter.

Die anderen besonders günstigen Landkreise liegen nach Angaben von IW Consult ebenfalls in Ostdeutschland. Von den mittelgroßen Städten biete Chemnitz die niedrigsten Immobilienpreise, aber auch im Ruhrgebiet bekomme man für eine fixe Summe vergleichsweise viel Wohnraum.

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Besonders in den Großstädten liegen die Quadratmeterpreise jedoch wesentlich höher. Wer allerdings bereit ist, bis zu 30 Kilometer zum Arbeitsplatz zu pendeln [3], der werde im Umkreis der Metropolen durchaus bezahlbare Wohnungen oder Häuser finden.

Mehr Wohnraum für Pendler

Im 15-Kilometer-Abstand von der Berliner [4] Innenstadt gibt es laut den Studienergebnissen für 242.000 Euro immerhin 90 Quadratmeter große Wohnungen. Auch Hamburg und Frankfurt würden 90 Quadratmeter Wohnfläche zum bundesweiten Durchschnittspreis bieten, in Lagen, die nur rund 18 beziehungsweise 12 Kilometer vom Zentrum entfernt sind.

Grundsätzlich hätten zwei Drittel der im Rahmen der Studie befragten Bundesbürger angegeben, dass sich der Kauf einer Immobilie lohnt. Zwar würden derzeit nach eigenen Angaben nur 46 Prozent der Deutschen in einem Eigenheim leben. Doch jeder vierte Mieter unter 50 Jahren plane, eine Immobilie zu erwerben. Von den 31- bis 40-Jährigen wolle sogar gut jeder Dritte ein Haus- oder eine Wohnung kaufen. (kl)

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