18. September 2018, 11:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Jetzt geschenktes Geld zum Bauen beantragen

Obwohl zunächst noch darüber diskutiert wurde, den Immobilienkauf nur bis maximal 120 Quadratmetern zu fördern, um den finanziellen Rahmen zu wahren, wurde diese Idee mittlerweile verworfen. Die Quadratmeterzahl soll nun keinen Einflussfaktor auf den Erhalt des Immobilienförderungsmittels haben.

Finanzen im Blick

Die Förderung der Familien entlastet bei der Bezahlung nicht die Sekundärkosten. Die Kosten für die Immobilie oder ein Grundstück selbst sind nicht die einzigen finanziellen Belastungen, die anfallen. Dazu kommen notarielle Gebühren, der Grundbucheintrag, die Grunderwerbssteuer, in nicht wenigen Fällen eine Maklerprovision – all dies kostet gleich zu Beginn des Finanzierungsprozesses viel Geld: bis zu 15 Prozent des tatsächlichen Hauspreises und damit in der Regel mehrere zehntausend Euro. Diese Kosten aufzubringen, stellt Familien vor große Herausforderungen.

Andere Umsetzung effizienter?

Hätte die staatliche Förderung denn auch anders angelegt werden können? “Durch die notwendigen Prüfungen und Art des Zuschusses verschärft das Baukindergeld in dieser Form eher die bürokratische Regulierungsdichte und greift gleichzeitig in den Markt ein”, meint Beate Schmidt. “Eine Senkung oder Aussetzung der Grunderwerbssteuer würde die Eigenheimfinanzierung ebenfalls attraktiver machen, ohne dass dies Auswirkungen auf den Markt habe”. Das würde gleichzeitig die Bürokratie reduzieren.

Seite drei: Wer profitiert wirklich?

Weiter lesen: 1 2 3 4

1 Kommentar

  1. Super, aber wird sicher das Ziel verfehlen. Wer kaufen wollte bekommt einfach eine Art Rabatt und die anderen werden wegen dem Baukindergeld keine Entscheidung treffen.

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 21. September 2018 @ 15:25

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Psyche ist immer häufiger Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

Psychische Störungen sind Ursache Nummer eins für Berufsunfähigkeit und der Anteil nimmt weiter zu. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Debeka hervor. Dafür hat der viertgrößte Lebensversicherer in Deutschland seinen Bestand von etwa 522.000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die im vorigen Jahr rund 1.000 neu eingetretenen Leistungsfälle.

mehr ...

Immobilien

Senioren-Immobilien: Betreiber erobern den Markt zurück

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat sich am Markt für Senioren-Immobilien der Trend des letzten Jahres weiter verfestigt: Die Übernahmen von Betreibergesellschaften durch Private Equity-Gesellschaften sind deutlich zurückgegangen, die Zahl der Betreiber-Transaktionen ist stark gestiegen.

mehr ...

Investmentfonds

„Das Unternehmen ist das entscheidende Investment“

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint beinahe täglich größere Kreise zu ziehen und Anleger immer stärker zu verunsichern. Cash. sprach mit Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, wie sich Anleger jetzt verhalten sollen und welcher Ausgang des Konflikts realistisch ist.

mehr ...

Berater

Über 21.000 Investment-Fachleute weltweit bestehen CFA Program

CFA Institute, der führende globale Berufsverband für die Investmentbranche, gibt bekannt, dass 56 Prozent der insgesamt 38.377 KandidatInnen weltweit im Juni 2019 die dritte und letzte Prüfung des CFA Program bestanden haben. Abhängig vom Nachweis der erforderlichen Berufserfahrung sind sie damit berechtigt, die begehrte Auszeichnung als CFA Charterholder zu führen. Die KandidatInnen werden heute über ihre Ergebnisse informiert. Derzeit sind über 167.000 Investment-Fachleute weltweit als CFA Charterholder qualifiziert.

mehr ...

Sachwertanlagen

Real I.S. verlängert Mietvertrag mit BARMER Krankenkasse für die „TriTowers“ in Hamburg

Die Real I.S. AG hat für den geschlossenen Immobilienfonds „Bayernfonds Immobilienverwaltung GmbH & Co. Objekt Hamburg I KG“ den Mietvertrag mit der BARMER Ersatzkrankenkasse in den „TriTowers Bauteil B“ in der Hammerbrookstraße 92 in Hamburg langfristig verlängert.

mehr ...

Recht

Bundesverfassungsgericht billigt Mietpreisbremse

Die 2015 eingeführte Mietpreisbremse ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Sie verstößt weder gegen die Eigentumsgarantie noch gegen die Vertragsfreiheit oder den allgemeinen Gleichheitssatz, wie das Bundesverfassungsgericht entschied. Die Klage einer Berliner Vermieterin und zwei Kontrollanträge des Landgerichts Berlin blieben damit ohne Erfolg. Das teilte das Gericht in Karlsruhe am Dienstag mit.

mehr ...