Anzeige
16. April 2018, 13:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Empirica: Neubauwohnungen auf Jahressicht um 8,5 Prozent teurer

Die Immobilienpreise in Deutschland sind nach den Ergebnissen des Empirica-Immobilienpreisindex auch im ersten Quartal 2018 weiter angestiegen. Wohnungen verteuerten sich im Schnitt aller Baujahre um 2,8 Prozent, für Neubauten liegt das Plus bei 8,5 Prozent. Deutlich geringer fällt der Mietanstieg aus.

Wohnhaeuser-hafencity-750-shutt 226491061 in Empirica: Neubauwohnungen auf Jahressicht um 8,5 Prozent teurer

Die hohe Nachfrage nach Neubauwohnungen in den Ballungsräumen treibt die Preise.

Im Durchschnitt aller Baujahre verzeichnete der Index für Eigentumswohnungen laut Empirica mit einem Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Quartal den stärksten Anstieg. Der Index für Ein- und Zweifamilienhäuser legte um 2,4 Prozent zu.

Auch die Mietpreise zogen weiter an, mit einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem letzten Quartal sei der Zuwachs aber wiederum schwächer als bei Eigentumswohnungen und Häusern.

Mietanstieg fällt geringer aus

Der Index inserierter Mieten kletterte laut Empirica im Neubau kontinuierlich nach oben. Gegenüber dem letzten Quartal seien die Mietpreise in den Landkreisen um 0,4 Prozent gestiegen, in den kreisfreien Städten falle der Zuwachs mit 0,9 Prozent etwas höher aus. Im Jahresvergleich gegenüber dem ersten Quartal 2017 liege der deutschlandweite Anstieg bei 3,1 Prozent.

Seit Beginn der Zeitreihe im ersten Quartal 2004 hätten die Neubaumieten deutschlandweit somit um 29,9 Prozent zugelegt, in den kreisfreien Städten um 38,3 Prozent und in den Landkreisen um 25,2 Prozent.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

News-empirica-mieten-16042018-1024x493 in Empirica: Neubauwohnungen auf Jahressicht um 8,5 Prozent teurer

Im Ranking der teuersten Mietstädte gab es kleine Veränderungen: Darmstadt ist laut Empirica diesmal nicht unter den zehn teuersten Standorten vertreten, dafür rutsche Wiesbaden wieder in das Top-Ten-Ranking. Freiburg und Ingolstadt sowie Hamburg und Berlin tauschen die Plätze. Die Rangfolge der übrigen Städte bleibe unverändert.

Neubauwohnungen auf Jahressicht um 8,5 Prozent verteuert

Der Anstieg der Kaufpreise für neugebaute Eigentumswohnungen nimmt nach Aussage von Empirica weiter seinen Lauf. In den kreisfreien Städten lägen die Kaufpreise derzeit 2,5 Prozent über dem Niveau des vergangenen Quartals. In den Landkreisen sei der Anstieg mit plus 2,3 Prozent etwas geringer.

Im Jahresvergleich gegenüber dem ersten Quartal 2017 seien die Preise deutschlandweit somit um 8,5 Prozent gestiegen – um 8,9 Prozent in den kreisfreien Städten und 8,2 Prozent in den Landkreisen.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

News-empirica-preise-16042018-1024x467 in Empirica: Neubauwohnungen auf Jahressicht um 8,5 Prozent teurer

Seit Beginn der Zeitreihe im ersten Quartal 2004 hätten die inserierten Kaufpreise für neue Eigentumswohnungen deutschlandweit um 49,8 Prozent zugelegt. Dabei liege der Anstieg in den kreisfreien Städten bei 69,3 Prozent, in den Landkreisen bei 38,7 Prozent.

Häuser: Stärkerer Preisanstieg auf dem Land

Die Preise neuer Ein- und Zweifamilienhäuser sind nach Angaben von Empirica bundesweit gegenüber dem letzten Quartal um 2,5 Prozent gestiegen. In den kreisfreien Städten falle der Zuwachs mit 1,7 Prozent erneut etwas schwächer aus als in den Landkreisen mit 3,2 Prozent.

Im Jahresvergleich hätten die Preise somit bundesweit um 8,8 Prozent zugelegt – um 7,8 Prozent in den kreisfreien Städten und 9,6 Prozent in den Landkreisen. Seit Beginn der Zeitreihe im ersten Quartal 2004 sind die inserierten Kaufpreise für neue Häuser laut Empirica deutschlandweit um 35,9 Prozent gestiegen – in den kreisfreien Städten um 46,8 Prozent und in Landkreisen um 29,6 Prozent. Eigenheime in den teuren Städten seien rar und die weniger Angebote sehr heterogen; Preistrends dürften daher laut Empirica nicht überinterpretiert werden. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Incentives Zusatzkrankenversicherung – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...

Immobilien

Wohn-Riester: Das müssen Sie wissen

Bauherren und Käufer von selbstgenutztem Wohneigentum können sich bei einer Wohn-Riester geförderten Finanzierung oft Vorteile von mehreren Zehntausend Euro sichern. Dennoch lassen immer noch viele die staatliche Unterstützung ungenutzt. Oft aus purer Unwissenheit. Laut aktueller LBS-Riester-Umfrage haben sich mehr als 60 Prozent der Menschen noch nicht mit der Riester-Förderung beschäftigt, mehr als 40 Prozent wissen nicht, ob sie förderberechtigt sind.

mehr ...

Investmentfonds

Ende des Handelskriegs?

China wählt einen ungewöhnlichen Weg, um den Handelsstreit mit den USA zu beenden. Nach Berichten des Nachrichtenportals “Bloomberg” will das Land US-Waren kaufen, um das Defizit auszugleichen. Das Angebot sei bereits von Anfang Januar.

mehr ...

Berater

Recruiting: Mit Jobstory die Richtigen finden

Die Suche nach Mitarbeitern ist nichts anderes als die Suche nach einem Lebenspartner. Wie kann dieses Unterfangen erfolgreich gestaltet werden?

Gastbeitrag von Hans Steup, Versicherungskarrieren

mehr ...

Sachwertanlagen

Kapital in zehn Jahren fast verfünffacht

Die Paribus-Gruppe hat die Fondsimmobilie des SCM Capital GmbH & Co. KG Renditefonds V – Hamburg Wohnen sowie abgespaltene Grundstücksteile verkauft. Der Gesamtrückfluss an die Fondsanleger ist beachtlich.

mehr ...

Recht

BVI: Studie bestätigt Kostentransparenz bei Fonds

Der deutsche Fondsverband BVI bewertet die jüngste ESMA-Studie zu Kosten und Wertentwicklung von Finanzprodukten für Privatanleger positiv.

mehr ...