23. Juli 2018, 07:10
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Gewerbeimmobilien: Umsatzrekord am Logistikmarkt

In Düsseldorf sei die nominale Spitzenmiete für moderne Lager- und Logistikobjekte in etablierten Lagen um knapp zwei Prozent gestiegen und notiere bei 5,50 Euro pro Quadratmeter und Monat. In München sei eine weitere Mietpreissteigerung von knapp drei Prozent beobachtet worden.

Mit 7,00 Euro pro Quadratmeter und Monat werden hier die höchsten Spitzenmieten Deutschlands aufgerufen. Den zweitteuersten Logistikmarkt stelle Frankfurt/Rhein-Main mit 6,40 Euro pro Quadratmeter und Monat dar.

Dies entspreche gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 einer Steigerung von 3,2 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung zeige sich auf dem Berliner Logistikimmobilienmarkt: mit einer Spitzenmiete von 4,80 Euro pro Quadratmeter und Monat (plus 3,2 Prozent) bilde Berlin das Schlusslicht der Top-5-Märkte und weist Spielraum für weitere Steigerungen auf.

Gutes Ergebnis für Gesamtjahr erwartet

“Im Hinblick auf die Knappheitssituation in den gesuchten Ballungsräumen werden Mietpreisanstiege unvermeidlich sein – insbesondere, wenn kurzfristig Flächen gesucht werden. Nutzer, die einen längeren Planungshorizont haben, können von den immer noch niedrigen Renditen der Investmentmärkte profitieren, die sich insbesondere bei Entwicklerausschreibungen für Neubauten in Mieten unterhalb des Marktniveaus niederschlagen können“, sagt Koepke.

“Angesichts fehlender Grundstücks- und Bestandsflächen sowie längerer Umsetzungszeiten aufgrund mangelnder Baukapazitäten kann sich die Dynamik der Nachfrage nicht in jedem Fall in Deals umsetzen“, erklärt er.

Koepke prognostiziert: “Im Gesamtjahr ist dennoch ein gutes Ergebnis über dem Niveau des Vorjahres von 6,5 bis 7,0 Millionen Quadratmeter zu erwarten. Das Jahresergebnis wird abhängig sein von einer möglichen Eintrübung der Konjunktur infolge protektionistischer Handelspolitik, Brexit-Erwartungen und folglich vorsichtigeren Entscheidungen. Allerdings wird der boomende E-Commerce die Nachfrage nach Logistikflächen jeder Größe weiter antreiben.“

Foto: Shutterstock

 

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