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Preise für Wohnimmobilien in Hamburg 2017 zweistellig gestiegen

Die Preise für Häuser, Wohnungen und Grundstücke sind in Hamburg im vergangenen Jahr um zehn Prozent und mehr gestiegen. Das ergab die offizielle Auswertung der notariell abgeschlossenen Kaufverträge durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte, die am Dienstag in der Hansestadt veröffentlicht wurde.

Insgesamt werden in der Hansestadt weniger Immobilien gehandelt, seitdem die Preise stark gestiegen sind.

Danach betrug der Preisanstieg für freistehende Einfamilienhäuser elf Prozent, für Reihenhäuser, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Baugrundstücke für Einfamilienhäuser jeweils zehn Prozent. Bei Bauplätzen für Mehrfamilienhäuser gab es einen Anstieg um 14 Prozent.

Immer weniger Immobilien werden gehandelt

Im Gegensatz zu den Marktanalysen von Maklern, Bausparkassen oder Immobilienportalen [1], die sich oft auf Preisforderungen von Verkäufern beziehen, geben die Zahlen des Gutachterausschusses die real gezahlten Preise wieder und sind damit die aussagefähigste Statistik zum Hamburger Immobilienmarkt.

Insgesamt werden in der Hansestadt weniger Immobilien [2] gehandelt, seitdem die Preise stark gestiegen sind. Im vergangenen Jahr ging die Zahl der verkauften Häuser, Grundstücke und Wohnungen um 700 auf rund 12.100 zurück. Der Umsatz stieg jedoch um rund acht Prozent auf elf Milliarden Euro. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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