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Prora-Investor meldet Insolvenz an

Der Inhaber von Block 1 des riesigen Proraer Gebäudekomplexes bei Binz auf der Insel Rügen hat Insolvenz angemeldet. Darüber hatte am Dienstag zunächst die “Ostsee-Zeitung” berichtet.

In Prora bauten die Nationalsozialisten einen gigantischen, 4,5 Kilometer langen Häuserblock als “KdF-Seebad”.

Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Wohnen [1] in Prora Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG wurde durch das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg bekannt gegeben.

Geschäftsführerin Iris Hegerich war am Dienstag für die Deutsche Presse-Agentur zunächst nicht zu erreichen. Ihre Firma wollte den etwa 450 Meter langen Gebäudeteil sanieren und 280 Eigentumswohnungen bauen.

Zukunft des Projekts noch unklar

Dem Bericht der “Ostsee-Zeitung” zufolge sollen die Arbeiten bereits zu 90 Prozent abgeschlossen und fast alle der Wohnungen [2] verkauft worden sein.

Dennoch sei das Bankdarlehen für die Firma nicht verlängert worden. Wie es mit dem Projekt nun weiter gehen soll, blieb ebenfalls zunächst unklar.

In Prora bauten die Nationalsozialisten einen gigantischen, 4,5 Kilometer langen Häuserblock als “KdF-Seebad”. Vier der fünf Blöcke sind in vergangen Jahren an Investoren verkauft worden. Für den letzten Block soll im Oktober die Entscheidung fallen, wer von zwei Bietern den Zuschlag erhält. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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