22. Februar 2018, 11:16
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Reform der Altersvorsorge für die Rentenphase

Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, dass finanzielle Risiken einer Kapitalgedeckten Altersvorsorge im größeren Ausmaß individuell getragen werden (diese Entwicklung ergibt sich bereits bei sogenannten “Unit Linked”-Produkten). Die Anlage für die Alterssicherung ist sehr langfristig orientiert und deshalb bei ausreichender Diversifizierung weniger durch die kurzfristigen Preisschwankungen beeinträchtigt.

Arbeitsunfähigkeit ist gut versicherbar

Im Gegensatz zu finanziellen Risiken sind Lebensrisiken wie Arbeitsunfähigkeit oder ein langes Leben in Rente relativ gut versicherbar. Die Absicherung dieser Risiken ist bei einer privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge unerlässlich. Um dies zu unterstützen ist es sinnvoll, den Abschluss dieser Versicherungen zu unterstützen.

Neue Technologien als Unterstützer

Für eine effiziente Entwicklung der Spar- als auch Versicherungsprodukte gilt, dass Versicherer attraktive, kostengünstige und transparente Produkte anbieten. Neue Technologien – Vorreiter sind hier FinTechs beziehungsweise InsurTechs – können helfen, die Kosten zu senken und die Akzeptanz und den Nutzen positiv zu beeinflussen. Dabei gibt es bereits Ansätze, verbesserte Rahmenbedingungen zu schaffen (www.berliner-digital-erklaerung.de).

Standardisierung von Produkten

Zudem stellt die Transparenz über die zu erwartenden Leistungen aus den verschiedenen Quellen ein wichtiger Parameter dar. Eine strukturierte und klare Übersicht der Verfügbarkeit künftiger Geldmittel im Rentenalter ist entscheidend für eine sachgerechte Reflektion/Debatte zu möglichen Lücken und somit Basis für selbstmotiviertes Sparen. Hierzu könnte ebenfalls eine (auch europäische) Standardisierung von Produkten beitragen. Die sogenannten Pan-European Personal Pension Products (PEPP) sind ein erster Schritt in diese Richtung.

Seite fünf: Vor- und Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge

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