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US-Häusermarkt: Preiswachstum hält an

Der US-Häusermarkt hat seinen Aufwärtstrend auch am Jahresende 2017 fortgesetzt. Die Preise stiegen der aktuellen Auswertung des Case-Shiller-Index zufolge im November 2017 stärker als erwartet.

Auf Zwölfmonatssicht sind die Hauspreise in den Vereinigten Staaten im Schnitt um 6,41 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vormonat legten die Hauspreise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 0,75 Prozent zu, wie aus den Daten des S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht.

Bankvolkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,60 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Indikator im Monatsvergleich um 0,70 Prozent zugelegt.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise im November um 6,41 Prozent. Erwartet wurde ein Anstieg um 6,30 Prozent. Das Plus im Vormonat hatte bei revidierten 6,32 Prozent (zunächst 6,38 Prozent) gelegen.

Anzahl der schwebenden Hausverkäufe ebenfalls gestiegen

Auch bei der Anzahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe [1] wurde ein Anstieg verbucht. Sie erhöhte sich nach Angaben der Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) im Dezember 2017 um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Volkswirte hatten diesen Anstieg prognostiziert. Im Vormonat waren sie noch im Monatsvergleich um revidierte 0,3 Prozent (zunächst plus 0,2 Prozent) gestiegen.

Im Jahresvergleich fielen die Verkäufe im Dezember um 1,8 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch um 0,6 Prozent zugelegt hatten. (dpa-AFX)

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