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USA: NAHB-Hausmarktindex fällt auf tiefsten Stand seit August 2016

Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im November merklich eingetrübt. Der NAHB-Hausmarktindex sei um acht Punkte auf 60 Punkte gefallen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) in Washington mit.

Dies ist der niedrigste Wert seit August 2016 und der stärkste monatliche Rückgang seit Februar 2014. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 67 Punkte gerechnet.

Steigende Hypothekenzinsen [1] und höhere Preise hätten zu einer stagnierenden Nachfrage nach Wohnungen geführt, sagte NAHB-Chefvolkswirt Robert Dietz. Die Politik müsse mehr auf die Bedingungen am Wohnungsmarkt schauen, da der Sektor eine führende Rolle in der Wirtschaft habe. Zuletzt hatten sich auch eine Reihe weiterer Indikatoren für den Immobilienmarkt verschlechtert.

Daten beeinflussen Kurs des US-Dollars

Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. Werte des Stimmungsbarometers über 50 Punkten signalisieren, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen positiv beurteilt.

Der US-Dollar geriet nach den Daten merklich unter Druck. Der Euro stieg im Gegenzug auf ein Tageshoch von 1,1458 US-Dollar. Schließlich könnte ein schwächelnder Immobilienmarkt auch die Geldpolitik der US-Notenbank Fed beeinflussen. (dpa-AFX)

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