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USA: Schwebende Hausverkäufe legen um 3,1 Prozent zu

In den USA sind die noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Februar stärker als erwartet gestiegen. Sie gelten als Frühindikator, liegen aber insgesamt niedriger als vor zwölf Monaten.

Am US-Häusermarkt zeigt sich eine erste Frühjahrsbelebung.

Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe [1] legten zum Vormonat um 3,1 Prozent zu, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte.

Volkswirte hatten nur einen Anstieg um 2,0 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die schwebenden Hausverkäufe im Monatsvergleich um revidierte 5,0 Prozent (zunächst 4,7 Prozent) gesunken.

Zu wenig Angebot

Trotz des Anstiegs im Februar liege der Wert um 4,1 Prozent unter dem von Februar 2017, so die NAR. Das Wirtschaftswachstum und der florierende Abreitsmarkt würden die Nachfrage der potenziellen Hauskäufer beflügeln, jedoch sei das Angebot zu gering. Dies gehe zu Lasten der Erschwinglichkeit und bremse das Marktgeschehen.

Auch steigende Zinsen in den USA erschweren vielen Amerikanern einen Hauskauf. Zudem haben die Hauspreise [2] seit Jahresanfang bereits um 5,9 Prozent zugelegt. (dpa-AFX / bk)

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