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Vonovia: Österreichische Wettbewerbsbehörde genehmigt geplanten Buwog-Kauf

Der Immobilienkonzern Vonovia hat für seine geplante Übernahme der Buwog alle kartellrechtlichen Hürden genommen. Nach Deutschland hat nun auch die österreichische Wettbewerbsbehörde grünes Licht gegeben.

Vonovia startete am Montag dieser Woche mit der Übernahme der Buwog-Aktien.

Das teilte Deutschlands größter Immobilienkonzern am Dienstag in Bochum mit. Insgesamt ist dem Dax-Konzern die Buwog 5,2 Milliarden Euro [1] wert. Vonovia will mindestens 50 Prozent plus eine Aktie einsammeln. Finanziert werden soll die Übernahme komplett mit Fremdkapital wie etwa Anleihen.

Am Montag hat die Angebotsfrist für den Zukauf begonnen und läuft am 12. März um 17 Uhr aus. Je Buwog-Anteilsschein bietet Vonovia 29,05 Euro in bar. Auch die Inhaber der Buwog-Wandelschuldverschreibungen werden bedacht. Bereits Mitte Dezember hatten beide Unternehmen den Zusammenschluss [2] angekündigt.

Vonovia verwaltet nach Übernahme rund 400.000 Wohnungen

Gemessen an der Zahl der Wohnungen ist Vonovia rund sieben Mal so groß wie die Buwog. Der Bochumer Dax-Konzern, der 2015 aus der Fusion der Deutschen Annington und Gagfah entstanden war, verwaltet rund 350.000 Wohnungen.

Buwog kommt auf 49.000 Einheiten, davon gut die Hälfte in Deutschland, etwa in Berlin und Hamburg. In Österreich ist Buwog etwa in Wien, Graz, Klagenfurt, Salzburg und Villach vertreten.

Vonovia hat im vergangenen Jahr bereits den österreichischen Immobilienkonzern Conwert [3] mit 24.500 Wohnungen übernommen. (dpa-AFX)

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