18. Juni 2019, 13:00
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Dafür lässt sich ein Bausparvertrag einsetzen

Wer Geld in einen Bausparvertrag anlegt, kann seinen Traum von den eigenen vier Wänden mit einem zinsgünstigen Darlehen finanzieren – das wissen die meisten. Doch neben Kaufen und Bauen gibt es noch viele weitere Vorhaben, die mithilfe eines Bauspardarlehens realisiert werden können. Einzige Voraussetzung: Das Geld muss für eine wohnwirtschaftliche Maßnahme verwendet werden. Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall klärt auf, welche Bau- und Renovierungsmöglichkeiten sich hinter diesem Schlagwort verbergen.

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Mit einem Bauspardarlehen lassen sich viele technische Extrawünsche erfüllen: Eine Photovoltaikanlage samt Stromspeicher sowie die passende neue Heizanlage für energieeffiziente Wärme sind nur zwei Verwendungsmöglichkeiten.

Auf dem neuesten Stand der Technik

Alarmanlagen für ein erhöhtes Gefühl von Sicherheit oder auch Fahrstühle bzw. Treppenlifts für mehr Mobilität im Alter sind ebenfalls Optionen. Sogar der Kabelanschluss für eine größere Programmauswahl oder der Einbau von Smart-Home-Technik gelten als wohnwirtschaftlicher Zweck.

Wem bislang der Platz für die Modelleisenbahn oder das Laufband gefehlt hat, der kann sich mithilfe eines Bausparvertrags den Traum von einem Hobbyraum verwirklichen. Auch die neue Einbauküche, oder der Kaminofen und ein eigener Wellnessbereich mit Sauna und Außen-Schwimmbecken müssen keine Wunschträume bleiben. Bodenbeläge, Rollläden, Markisen, eine Pergola, die Garage oder die Grundstückseinfriedung können ebenfalls mit Bausparmitteln angelegt oder aufgerüstet werden.

So werden die eigenen vier Wände zur wahren Oase

Wer sich beim Wohnort nicht festlegen möchte, für den könnte ein sogenanntes Tiny House, das Wohnen auf minimalem Raum ermöglicht, oder gar ein Hausboot die Lösung sein. Sogar diese Wohnformen lassen sich mit einem Bauspardarlehen finanzieren – solange das Boot ganzjährig bewohnbar ist und Zugang zur klassischen Infrastruktur besteht: Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss.

Wer noch am Anfang seiner Planung steht, sollte sicherheitshalber einen Finanzpuffer von 15 Prozent der Kaufsumme einplanen, um alle Nebenkosten für den Bau oder Kauf einer Immobilie berücksichtigen zu können. Dabei sind die anfallenden Maklerprovisionen, Architektenhonorare, Notarkosten, Gebühren beim Bauamt, die Grunderwerbsteuer für Wohngebäude und die Kosten für den Hausanschluss nicht zu unterschätzen.

Nebenkosten im Griff

Doch auch solche Ausgaben lassen sich mit einem Bauspardarlehen stemmen. „Teuer kann es außerdem werden, wenn die Gemeinde Anliegerbeiträge erhebt, um angrenzende Straßen und Wege zu verschönern“, so Bernritter. „Auch hier hilft der Anspruch auf ein Bauspardarlehen weiter.“

Foto: Shutterstock

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