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Investitionen schmälern Gewinn bei W&W

Die hohen Investitionen in die Digitalisierung drücken weiterhin auf den Gewinn beim Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W). Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 2018 rund 215 Millionen Euro nach 258 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Vorstandsvorsitzender Jürgen Junker mitteilte.

Die Zentrale von W&W in Stuttgart

Der Finanzkonzern sei wirtschaftlich, strategisch und in seiner Aufstellung ein wichtiges Stück vorangekommen. Unter anderem baute W&W [1] seine Digitalmarke namens Adam Riese [2] weiter aus. Zugleich schlug auch eine Umstellung bei der Bilanzierung negativ beim Ergebnis zu Buche. Der Gewinn lag aber deutlich über der Prognose. Für 2019 wird mit einem Überschuss über dem Vorjahr gerechnet.

Den größten Gewinnbeitrag lieferte der Bereich Schaden- und Unfallversicherung. Hier stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,5 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro an. Im Bereich der Personenversicherung legten die Bruttobeiträge um 4,5 Prozent auf 2,22 Milliarden Euro zu.

Baufinanzierung legt zu

Das Bauspargeschäft war weiterhin von den niedrigen Zinsen geprägt. Das Netto-Neugeschäft von Wüstenrot, also die Verträge, die unterzeichnet wurden und bei den Kunden bereits eingezahlt haben, sank um 0,9 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro.

Die Baufinanzierung hingegen legte um 14 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. W&W will erneut eine Dividende in Höhe von 65 Cent je Anteilsschein zahlen. (dpa-AFX)

Foto: W&W