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Investoren reißen sich um Bürotürme in Frankfurt

Große Investoren haben im vergangenen Jahr Milliardensummen in Büros in Frankfurt gesteckt. Insgesamt flossen 10,2 Milliarden Euro in Gewerbeimmobilien in der Finanzstadt – 36 Prozent mehr als im Vorjahr und ein Rekordwert.

Frankfurt steht schon länger oben auf der Agenda internationaler Immobilienanleger, der Brexit treibt die Nachfrage zusätzlich.

Damit sei Frankfurt Spitzenreiter in Deutschland, erklärte der Immobilienspezialist BNP Paribas Real Estate am Freitag. In der Bankenstadt [1] seien alleine 19 Großabschlüsse verzeichnet worden.

Begehrt am Main waren vor allem Bürotürme im Finanzviertel, wie eine Übersicht des Branchenberaters Colliers zeigt. So wurden 2018 der Omniturm an der Großen Gallusstraße für knapp 700 Millionen Euro an eine Commerzbank-Immobilientochter verkauft.

Das Trianon, in dem der Sparkassen-Fondsanbieter Deka sitzt, ging ferner für 650 Millionen Euro an ein südkoreanisches Konsortium.

Brexit treibt die Nachfrage

Zu den großen Transfers zählten auch das Eurotheum und der Eurotower als früherer Hauptsitz der Europäischen Zentralbank an einen Finanzkonzern aus Taiwan.

Frankfurt steht schon länger oben auf der Agenda internationaler Immobilienanleger, der Brexit [2] treibt die Nachfrage zusätzlich. Im Finanzviertel werden die höchsten Büromieten Deutschlands bezahlt.

Bundesweit wurden laut der Zahlen von BNP Paribas rund 61 Milliarden Euro in Gewerbeimmobilien wie Büros sowie Einzelhandel- und Logistikobjekte investiert – ebenfalls ein Spitzenwert. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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