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Sascha Klupp: Der Trend zum Immobilieneigentum wächst weiter

Im Vergleich zu seinen Nachbarn hat Deutschland eine verschwindend geringe Eigentumsquote. Immer mehr Familien möchten diesen Umstand ändern und suchen ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung.

Gastbeitrag von Sascha Klupp, INTER Stadt- und Wohnungsbau Real Estate GmbH

Sascha Klupp: “Günstiger als heute lässt sich der Weg in die eigenen vier Wände nicht finanzieren.”

“Aktuelle Statistiken zeigen”, so Sascha Klupp, “dass die Eigentumswohnung in einer deutschen Metropole noch beliebter ist als das Eigenheim auf dem Land.”

Fakt ist: Die Eigentumswohnung [1] steht im Primärfokus potenzieller Eigentümer. Das hat durchaus infrastrukturelle Gründe und ist ebenso vom gewünschten Wohnkomfort abhängig. Während die Metropolen boomen und die Immobilienpreise immer höher schnellen, ziehen die ländlichen Regionen leer.

“Aktuell ist der Immobilientrend noch einseitig, doch das wird sich ändern, wenn die Städte kein Potenzial mehr bieten und sich der Fokus automatisch auf die ländlichen Umgebungen richtet.”

Die Trends haben sich verändert

Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die Internetversorgung und die Präsenz wichtiger Einrichtungen wie Ärzte, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten fehlen auf dem Land.

Sascha Klupp kennt die Trends der Immobilienbranche [2] und sieht auch in diesem Jahr keine Umkehr, wenn es um die Attraktivität der Eigentumswohnung in der Stadt in Gegenüberstellung zum Landsitz geht.

“Auch in puncto Wohnungsgröße haben sich die Trends verändert. Zukünftige Eigentümer verzichten auf rund 20 Quadratmeter Wohnraum, wenn sie dafür in eine komfortable, moderne und top gelegene Eigentumswohnung ziehen können. Das resultiert nicht zuletzt aus den Preisen pro Quadratmeter”, merkt er an und verweist auf die je nach Region bis zu 50 Prozent gestiegenen Kosten für Wohneigentum.

Seite zwei: “Die Renten sind in Gefahr” [3]

“Die Renten sind in Gefahr”, berichtet Sascha Klupp und bezieht sich dabei auf politische Debatten
 und Erkenntnisse. Altersarmut [4] wird ihm zufolge ein großes Problem all derjenigen werden, die nicht privat vorsorgen und ihren Lebensabend absichern.

“Dem Sparguthaben auf der Bank kann man bei der Minimierung zusehen”, gibt Klupp zu bedenken. Es gibt keine Zinsen, aber die Inflation schreitet stetig voran und minimiert die Gelder.

Auch Rentenversicherungen und andere monetäre Vorsorgeoptionen für das Alter sind nur bedingt bis gar nicht geeignet, wenn es um die
 Akkumulierung der Finanzen geht.

Immobilien sind die beste Altersvorsorge

“Wohneigentum ist eine sichere, im Wert steigende und inflationsunabhängige Entscheidung. Der Sachwert Eigentumswohnung ist zum aktuellen Zeitpunkt die beste Altersvorsorge [5], die Familien für ihren Lebensabend und zur Absicherung ihrer Nachkommen
 treffen können.”

Sascha Klupp ist selbst ein Befürworter von Immobilieneigentum und weiß, dass 
die Eigentumswohnung in einer attraktiven Lage eine sichere und gut gewählte Anlage ist.

Selbstnutzer profitieren ebenso vom Wohneigentum wie Investoren, die eine Vermietung anstreben und ihre Altersvorsorge durch Renditen erzielen wollen.

Seite drei: Immobilienzinsen im freien Fall [6]

Mit Blick auf den Lebensabend wird deutlich,
 warum die Wohnung in der Stadt bevorzugt wird und warum das Haus auf dem Dorf bei vielen Familien nur als Zwischenlösung bei finanzieller Knappheit in Erwägung gezogen wird.

Laut Sascha Klupp gehen die Immobilienpreise und Immobilienzinsen entgegengesetzte Wege. “Während die Kaufpreise für Wohneigentum [7] unaufhaltsam steigen, befinden sich die Immobilienzinsen auf einem fallenden Kurs. Günstiger als heute”, so Sascha Klupp, “lässt sich der Weg in die eigenen vier
 Wände nicht finanzieren.”

Wer jetzt finanziert kann profitieren

Auch die sich stetig erhöhenden Mieten sind ein Grund, der immer mehr Großstädter zur Überlegung anregt, zu kaufen und die monatlichen Tilgungen in ihre Zukunft zu investieren.

Statistisch betrachtet haben Menschen mit einem Lebensalter von 40 Jahren allein über Mietzahlungen bereits die Summe ausgegeben, die im bundesweiten Durchschnitt für ein Eigenheim oder eine klassische Eigentumswohnung anfällt.

Wer jetzt finanziert, weiß Sascha Klupp, kann vom Immobilienkauf [8] profitieren. “Hat man nebenbei noch den Blick für boomende Trends und fokussiert
 sich nicht manifest auf die beliebtesten Bezirke seiner Stadt, lässt sich beim Eigentumserwerb 
sogar Geld sparen.”

Seite vier: Vergleich der Finanzierung [9]

Sascha Klupp rät angehenden Eigentümern zu einem Vergleich der Finanzierung, da die Banken sehr unterschiedliche Angebote unterbreiten.

“Auch, wenn die Zinsen auf einem Tiefpunkt sind, muss man nicht mehr als nötig finanzieren und zu hohe Zinsen für den Immobilienkredit zahlen.”

Zukunft nicht dem Zufall überlassen

Sascha Klupp sieht in der Steigerung der Eigenheimquote die perfekte und einzig richtige Vorsorge für den Lebensabend. Niedrige Kreditzinsen stehen dem Nullzins [10] bei Sparguthaben gegenüber. Die Kaufpreise für Immobilien steigen in Gegenüberstellung zu Mieten langsamer und das Bauland verknappt sich.

“Wer seine Zukunftssicherheit nicht dem Zufall überlassen möchte”, sagt Sascha Klupp”, “sollte jetzt nicht länger überlegen, sondern Immobilieneigentum kaufen und damit zukunftsweisend, perspektivisch denken.”

Autor ist Sascha Klupp, Vorstand der INTER Stadt- und Wohnungsbau Real Estate GmbH.

Fotos: INTER Stadt- und Wohnungsbau Real Estate GmbH, Shutterstock

 

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