19. März 2019, 15:14
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Zinssicherung oder Renditefalle? Geschäft mit Bausparverträgen wächst

Die Bausparkassen fühlen sich gewappnet: “Das ist mit berücksichtigt”, sagt die Sprecherin des LBS-Verbands. In Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) würden auch für die Bausparkassen verschiedene Zinsszenarien durchgerechnet.

Auch ein Sprecher der Bausparkasse Wüstenrot sagt: “Insbesondere unsere neuen Tarife sind so kalkuliert, dass sie auch in Zeiten niedrigster Zinsen profitabel sind.”Was die niedrigen Zinsen bereits jetzt für die Bausparkassen bedeuten, zeigt sich auch im Ergebnis von Schwäbisch Hall.

Vor Steuern verdiente der Branchenprimus 2018 mit 295 Millionen Euro rund zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Um die eigene Refinanzierung zu erweitern und sich neue Erträge zu sichern, will die Bausparkasse in diesem Jahr den ersten eigenen Pfandbrief emittieren.

Dabei stellen die Anleger dem Emittenten eine bestimmte Summe zur Verfügung, die über eine zumeist längere Laufzeit mit einem festen Satz verzinst wird. Am Ende der Laufzeit wird die Summe dann zurückgezahlt. Pfandbriefe gelten als sehr sichere Anlage, weil sie über eine “Deckungsmasse” verfügen – das können Immobilien, aber auch Schiffe oder Flugzeuge sein. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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