13. August 2020, 05:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Banken profitieren von steigender Zinsmarge bei Wohnimmobilienkrediten

Wo sich noch ein freies Grundstück (in Ballungszentren) findet, wird gebaut und die eigenen vier Wände gelten als sicherer Rückzugsort – insbesondere für das eigene Geld. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Banken bzw. Baufinanzierer.

Baufinanzierung in Banken profitieren von steigender Zinsmarge bei Wohnimmobilienkrediten

Das Geschäft boomt trotz Niedrigzinsen und Coronakrise. Zudem steigen die Zinsmargen bei Wohnimmobilienkrediten für Privathaushalte seit dem Frühjahr. Im Juni 2020 kletterte die Marge bei max. 10-jähriger Laufzeit auf 1,19 Prozent. Noch im März lag der Wert bei 0,88 Prozent. Der Jahreshöchststand von 1,20 Prozent aus dem Februar wurde nur knapp verpasst. „Wir gehen allerdings davon aus, dass die Zahlen für den Spätsommer noch etwas höher ausfallen“, so Tina Reisewitz, Kreditexpertin von Kreditvergleich.net. Das Fachportal berechnet die Zinsmargen bei Wohnimmobilienkrediten für Privathaushalte monatlich auf Basis der Daten der Deutschen Bundesbank. 

Berechnet wird die Differenz zwischen Zinsertrag und Zinsaufwand, d. h. in diesem Fall den Bauzinsen für Wohnungsbaukredite an private Haushalte (mit Zinsbindung) abzüglich der Zinsen für Hypothekenpfandbriefe mit entsprechenden Restlaufzeiten von 1, 5 sowie 10 Jahren. Das Ergebnis ist die Zinsmarge.

Die Zinsmarge bei max. 1-jähriger Laufzeit kletterte im Juni auf den Jahreshöchststand von 2,18 Prozent. Bei max. 5 Jahren lag der Juni-Wert ebenfalls auf dem höchsten Jahreswert von 1,76 Prozent.

Langfristig betrachtet gibt es seit ca. 2011 einen stetigen Anstieg der Zinsmargen, die sich aber recht schwankend zeigen.

Aktuelle Zahlen finden sich unter https://www.kreditvergleich.net/statistiken/zinsmargen-der-banken/#zinsmarge-bei-wohnimmobilienkrediten-fuer-privathaushalte

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

80 Prozent: Leistungsquote in der BU gestiegen

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neue Leistungsquotenstatistik in der Berufsunfähigkeitsversicherung veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr verkürzte sich die Bearbeitungszeit von 110 auf 106 Tage. Insgesamt wurden 80 Prozent aller Anträge bewilligt, nach 79 Prozent ein Jahr zuvor.

mehr ...

Immobilien

Verlängertes Baukindergeld ist eines der bekanntesten Fördermittel

Zwei Jahre nach Einführung zeigt eine aktuelle Studie: Das Baukindergeld gehört zu den bekanntesten Fördermitteln in Deutschland. Laut einer repräsentativen Erhebung von Statista im Auftrag der Interhyp AG kennen 59 Prozent der Deutschen das Baukindergeld, für das der Förderzeitraum gerade um drei Monate bis Ende März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie verlängert wurde.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Versicherer auf Kurs?

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Was die größten Herausforderungen beim Thema ESG sind.

mehr ...

Berater

Finanzstark ins digitale Zeitalter

Home-Office, Online-Handel, E-Business – nur einige Begriffe, die für den fundamentalen Wandel in der Unternehmenslandschaft stehen. Ein Wandel, der zwar schon vor Corona begann, aber durch die Pandemie eine neue Dynamik erreicht hat. Gastbeitrag von Dirk Oliver Haller, DFT Deutsche Finetrading 

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...