1. September 2020, 15:28
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Besser vorsorgen gegen Hochwasser und Starkregen

Unwetter werden zunehmen, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst. Hausbesitzer können sich vor Schäden schützen. Systemlösungen und schnelles Handeln verhindern Schlimmeres.

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Folgen von Orkantief “Sabine” im Februar dieses Jahres: Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle steht während einer Sturmflut unter Wasser.

Massive Starkregenfälle verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe. Die zunehmende Flächenversiegelung verstärkt die Folgen: Die Regenmassen können nicht mehr versickern, Gewässer treten übers Ufer, die Abwassersysteme kollabieren. Überschwemmte Straßen und vollgelaufene Keller sind die Folge. Auch aufsteigendes Grundwasser kann in undichte Keller eindringen. Und bei Starkregen werden Abläufe oder Dachrinnen zu einer Gefahr.

Schwachstellen sichern

Für Hausbesitzer ist Prävention daher sehr wichtig. „Besonders Hausbesitzer in gefährdeten Regionen wie zum Beispiel den Alpen oder in der Nähe von Flüssen sind gut beraten, ihre Immobilie zu schützen“, sagt Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. „Technische und bauliche Schutzmaßnahmen sollten vor allem Dächern, Fenstern und Kellern gelten. Diese müssen auf jeden Fall fachmännisch gesichert werden.“ Dafür gibt es unterschiedliche Systemlösungen, mobile Hochwasserschutzwände oder fest verbaute Vorrichtungen. Rückstauklappen verhindern, dass sich Wasser durch die Kanalisation in den Keller drückt. „Für Hausbesitzer ist eine Elementarschadenversicherung in jedem Fall sinnvoll“, rät BHW Experte Mau. „Damit sind sie im Schadensfall zumindest finanziell abgesichert.“

Warnung aufs Handy

Bund und Länder bieten Hochwasser- oder Warnwetter-Apps an. Beratung erhält man auch bei den Bauämtern der Kommunen. Wer gute Vorsorgemaßnahmen ergreift, kann im Ernstfall schnell reagieren und ist gut geschützt.

Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

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