25. August 2020, 13:24
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DIOK RealEstate kaum von Corona betroffen

Die DIOK RealEstate AG, ein auf deutsche Büroimmobilien in Sekundärlagen spezialisiertes Unternehmen, zieht eine positive Bilanz des ersten Halbjahrs 2020. Der operative Cash Flow hat sich verdreifacht, die Mietstundungen wegen Corona sind demnach nur winzig.

Daniel Grosch DIOK RealEstate AG-Klein in DIOK RealEstate kaum von Corona betroffen

Daniel Grosch, Vorstand DIOK RealEstate AG

So hat das Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 mit dem Erwerb einer weiteren Immobilie den Gesamtwert der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien 210,8 Millionen Euro gesteigert, teilt DIOK mit. Der operative Cash Flow ist von 1,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum Vorjahres auf rund 2,9 Millionen gestiegen und hat sich damit fast verdreifacht.

Maßgeblich dafür sei das positive Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung, das mit 4,9 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem des Vergleichszeitraumes 2019 lag (1,9 Millionen Euro). Zudem konnte die DIOK Ihre Finanzierungsstruktur erneut verbessern und plant, kurzfristig weitere attraktive Finanzierungen abzuschließen und dadurch die Zinskosten weiter zu senken, so die Mitteilung.

“Das Portfolio der DIOK zeigt sich auch zum Ende des ersten Halbjahres 2020 weiterhin resilient gegen die Covid-19-Krise”, heißt es in der Mitteilung. Die Mietstundungen im Zusammenhang mit Covid 19 belaufen sich zwischenzeitlich nur noch auf rund 0,05 Prozent der gesamten jährlichen Nettokaltmiete des Portfolios. Das Portfolio wuchs auf nunmehr 16 Objekte mit einer Fläche von insgesamt mehr als 116.000 Quadratmetern.

“Weiterhin Neuanmietungen nachgefragt”

Aufgrund der breiten Risikodiversifikation, durch die hohe Anzahl verschiedener Mieter aus unterschiedlichen Industrien und durch die Verteilung auf unterschiedliche Lagen sowie die stringente Fokussierung auf Bürogebäude erwartet die DIOK keine negativen Effekte. 

Daniel Grosch, Vorstand der Diok RealEstate AG: „Unsere operativen Zahlen für das erste Halbjahr zeigen, dass wir einen positiven Cash Flow produzieren und über weiteres Steigerungspotenzial durch Refinanzierungen und Portfoliowachstum verfügen. Wir halten daher an unserem Ziel fest, den Bestand der DIOK bis zum Jahresende auf 400 Millionen Euro zu verdoppeln.”

Insgesamt verlängere der überwiegende Teil der Bestandsmieter, sollte der Vertrag zum Laufzeitende kommen, so Grosch. “Darüber hinaus werden weiterhin Neuanmietungen nachgefragt. Vor diesem Hintergrund geht die DIOK davon aus, kurzfristig weiteren Leerstand (Aktuell rund 5,2 Prozent) abbauen zu können.”

Foto: DIOK

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