14. April 2020, 13:31
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Einmal bauen, doppelt sparen: So geht’s

Egal ob Zweifamilienhaus oder Einliegerwohnung: Neubauten mit zwei Wohneinheiten sind beliebt und bieten laut Town & Country aufgrund von Förderungen und möglicher Steuerersparnisse zahlreiche Vorteile.

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Die Entscheidung zum Bau des Traumhauses ist gefallen. Doch wie groß soll es eigentlich werden? Zahlreiche Bauherren entscheiden sich für die Investition in ein Haus mit zwei Wohneinheiten. Die Gründe liegen auf der Hand: Verschiedene Generationen leben zum Beispiel zwar gemeinsam unter einem Dach, bewohnen aber doch voneinander getrennte Wohneinheiten. Auch finanziell bieten Häuser mit zwei Wohneinheiten Vorteile.

Zweifamilienhaus oder Einliegerwohnung: Was passt zu mir?

Was sich zunächst ähnlich anhört, unterscheidet sich beim genauen Hinsehen deutlich voneinander. Einliegerwohnungen befinden sich häufig unter dem Dach oder in einem Randbereich des Hauses und sind für ein bis maximal Personen gedacht. Im Vergleich zur Hauptwohnung sind sie deutlich kleiner. Neben Eltern oder Kindern, die hier gerne in der Nähe zu ihren Verwandten wohnen, vermieten Eigentümer eine Einliegerwohnung auch oder nutzen die Räumlichkeiten als Büro. Eine kleine Kochecke oder ein Bad sind häufig vorhanden. Über einen eigenen Eingang verfügen Einliegerwohnungen allerdings nicht immer.

Das Zweifamilienhaus dagegen besteht aus zwei eigenständigen Wohneinheiten, die sich im Haus auf unterschiedlichen Etagen befinden. Sie sind komplett voneinander getrennt, auch wenn sie in der Regel den gleichen Eingang und ein gemeinsames Treppenhaus haben. Der Grundriss der Wohneinheiten kann, aber muss sich nicht voneinander unterscheiden. Auch finanziell und steuerlich sind die Einheiten häufig voneinander getrennt.

Welche Vorteile bieten Häuser mit mehreren Wohneinheiten?

Wer in ein Haus mit zwei Wohneinheiten investiert, hat zwar insgesamt eine größere Investition zu stemmen, teilt sich aber dafür alle Kosten. Diese beginnen bereits mit dem Grundstück. Gerade im städtischen Raum explodieren die Preise und Grundstücke sind nur schwer zu finden. Dann ist es sinnvoll, wenn man den Wohnraum auf einer Fläche maximieren kann. Auch die Kosten rund um Erschließung, Planung und Bau des Gebäudes werden geteilt – genauso wie laufende Kosten wie Grundsteuern, Abwassergebühren oder der Schornsteinfeger.

Tipp: Profitieren sie schon beim Bau von den Fördermöglichkeiten der KfW-Bank. Im Programm „Energieeffizient Bauen“ ermöglicht die Bankengruppe Förderkredite bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit. Die kommen beim Zweifamilienhaus zum Tragen. Hat die Einliegerwohnung einen eigenen Zugang und ist eigenständig mit Wasser, Toilette und Küche ausgestattet, dann auch diese.

Wenn Sie als alleiniger Bauherr die zweite Wohneinheit vermieten wollen, profitieren Sie dazu von Steuererleichterungen. Weil Werbungskosten wie Grundsteuer, Versicherungen oder Kreditzinsen in den Jahren nach dem Bau höher sind als die Mieteinnahmen, werden diese in der Steuer anteilig berücksichtigt.

Foto: Shutterstock

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