14. August 2020, 13:44
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Europace Hauspreis Index (EPX) knackt erstmals 180-Punkte-Marke

Mit 1,23 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vormonat knackt der Gesamtindex des Europace Hauspreises erstmals die 180 Punkte-Marke und landet bei 180,70 Punkten. Dies entspricht einer Steigerung zum Vorjahresmonat um 10,66 Prozent.

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Vor allem das Segment Bestandshäuser schließt konstant auf und nähert sich mit 170,81 Punkten, also einer signifikanten Steigerung von 1,96 Prozent im Vergleich zum Vormonat, konstant den Segmenten Eigentumswohnungen und Neubauten an.

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Während die Eigentumswohnungen mit 185,67 Punkten und einer Steigerung von 1,19 Prozent den Hauspreis Index immer noch anführen, zeichnet sich bei den Neubauten eine Sättigung ab. Ähnlich der vergangenen Monate konnte nur eine leichte Steigerung von 0,60 Prozent im Vergleich zum Vormonat gemessen werden. Mit 185,63 liegen die Neubauten so wieder hinter den Eigentumswohnungen. Stefan Münter, Co-CEO der Europace AG, dazu:

“Neben der Sättigung, der sich die Preise für Neubauten seit einiger Zeit anzunähern scheinen, spielt sicherlich auch eine große Rolle, wie umfang- und letztendlich auch risikoreich ein Neubauobjekt sein kann. Bestandsbauten tragen zwar das Risiko einer schlechten Substanz, darüber hinaus kann der Käufer aber schnell die sich bietenden Parameter mit seinen eigenen Wünschen abgleichen. Beim Neubau hingegen braucht es eine gewisse Vision, wie das Objekt am Ende aussehen könnte und vielleicht auch aussehen muss. Hinzu kommt ein enormer Arbeitsaufwand, zahlreiche Entscheidungen müssen gefällt und das Projekt Hausbau eng begleitet werden. Für den ein oder anderen Käufer dürfte das allein organisatorisch eine große Herausforderung sein.”

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Foto: Shutterstock

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