20. August 2020, 11:43
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Große Sorgen – die Angst vor Altersarmut wächst

Nur vier von zehn Versicherungsnehmern in Deutschland zwischen 18 und 60 Jahren haben für ihr Alter ausreichend vorgesorgt. Das zeigt der neue Kundenmonitor Assekuranz 2020 von Sirius Campus. Besonders schlecht schneidet die untere Einkommensgruppe (bis 2.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen) ab: Dort haben gerade 21 Prozent für ihr Alter bereits ausreichend Vorsorge getroffen. Die Umfrage zeigt auch, dass Betongold die bevorzugte Form der Altersvorsorge bleibt.

Sirius-Campus-PM-KuMo-Altersvorsorge-Grafik in Große Sorgen - die Angst vor Altersarmut wächst

Besser ist es dagegen bei den gut Verdienenden (ab 3.500 Euro Haushaltsnettoeinkommen). Dort liegt der Anteil bei 56 Prozent liegt. Stabil im Vergleich zu 2017 ist jedoch die Vorsorgebereitschaft. Jeder dritte Befragte gibt an, in den nächsten 12 Monaten etwas für seine Altersvorsorge tun zu wollen.

Dies sind die Ergebnisse des Schwerpunktberichts „Altersvorsorge“ aus dem Kundenmonitor Assekuranz 2020, für den Sirius Campus mit Aeiforia 1.769 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten zwischen 18 und 60 Jahren befragt hatte. 

Mehr Angst vor Altersarmut bei Frauen
Die Sorge, am Lebensabend von Armut betroffen zu sein, teilen 53 Prozent der Befragten. Frauen (58 Prozent) zeigen sich deutlich häufiger besorgt als Männer (48 Prozent). Lässt man diejenigen außer Acht, die bereits ausreichend Vorsorge getroffen haben, erreicht die Angst vor Altersarmut sogar einen Wert von nahezu 70 Prozent.

Der Furcht vor Altersarmut auf der einen Seite steht jedoch ein erschreckend geringes Wissen über das Thema Altersvorsorge auf der anderen Seite gegenüber – sei es über die persönliche Vorsorgesituation oder auch über das Thema insgesamt. So geben nur 58 Prozent der Befragten an, sich den jährlichen Zwischenbescheid zum Stand ihrer gesetzlichen Rentenversicherung gründlich durchzulesen.

Seite 2: Lieber Immobilien als ETFs und Aktien

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2 Kommentare

  1. Mit Straßenbeiträgen wird das eigene Haus zur Armutsfalle

    … trotzdem halten CDU/GRÜEN und FDP Hessen immer noch an dem Straßenausbaubeitragsgesetz fest. Soll das eine gute Politik FÜR die Bürger sein oder ist es nicht eher im Gegenteil eine Politik GEGEN die Bürger.

    Hohe 5-stellige Straßenbeiträge sind für alte Menschen mit geringer Rente und junge Familien mit hohen Darlehen für ihr altes gekauftes Haus existenzbedrohend / -vernichtend!

    FAZIT: CDU/GRÜNE und FDP Hessen, schaffen Sie die Ungerechtigkeit des Straßenausbaubeitragsgesetzes ab und kommen der Pflicht des Landes nach, die Kommunen für die zugewiesene Aufgabe des Straßenerhalts mit auskömmlichen Finanzmitteln auszustatten! Auch ohne die ungerechten, unsozialen und ungleichen Straßenbeiträge haben es viele Menschen im Alter schon schwer genug über die Runden zu kommen.

    Auszug:
    “Große Sorgen – die Angst vor Altersarmut wächst

    Mehr Angst vor Altersarmut bei Frauen
    Die Sorge, am Lebensabend von Armut betroffen zu sein, teilen 53 Prozent der Befragten. Frauen (58 Prozent) zeigen sich deutlich häufiger besorgt als Männer (48 Prozent). Lässt man diejenigen außer Acht, die bereits ausreichend Vorsorge getroffen haben, erreicht die Angst vor Altersarmut sogar einen Wert von nahezu 70 Prozent.

    Die Immobilie: Die bevorzugte Form der Altersvorsorge
    Die präferierte Altersvorsorge aus Sicht der Bevölkerung stellen nach wie vor Immobilien – selbst genutzt (46 Prozent) oder vermietet (34 Prozent) – sowie die betriebliche Altersversorgung (37 Prozent) dar. Mit deutlichem Abstand folgen die Riester-Rente (26 Prozent) sowie klassische Vorsorgekonzepte wie die (nicht-fondsgebundene) Kapitallebens- oder Rentenversicherung (25 Prozent), Gold (23 Prozent) und der Bausparvertrag (21 Prozent).”

    https://www.cash-online.de/immobilien/2020/grosse-sorgen-die-angst-vor-altersarmut-waechst/515247#
    https://www.cash-online.de/immobilien/2020/grosse-sorgen-die-angst-vor-altersarmut-waechst/515247/2

    Kommentar von Karin Lein — 25. August 2020 @ 23:23

  2. “Meist genutzter Beratungsort für die Altersvorsorge ist die Bank oder Sparkasse (40 Prozent)” Ist das nicht erschütternd ? Dort gibt es “Verkaufspläne”, aber keine bedarfsgerechte, faire und kundenorientierte Beratung . Und, nur “Pfefferkuchenhäuser” kann man im Alter essen. Neben der Immobilie als Altersvorsorge MUSS zusätzlich Kapital angespart werden, denn auch Häuser kommen in die Jahre.

    Kommentar von Nils Fischer — 21. August 2020 @ 10:58

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