12. Mai 2020, 09:21
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Hypoport AG bestätigt Prognose

Der Finanzdienstleister Hypoport hat nach deutlichen Zuwächsen im ersten Quartal die Prognose für 2020 bestätigt. Demnach soll der Umsatz im laufenden Jahr auf 400 Millionen bis 440 Millionen Euro zulegen, teilte das im SDax  notierte Unternehmen am Montag bei der Vorlage detaillierter Zahlen für die ersten drei Monate des Jahres in Berlin mit.

Ronald Slabke in Hypoport AG bestätigt Prognose

Hypoport-Vorstandschef Ronald Slabke

Das wäre ein Wachstum zwischen rund 19 und knapp 31 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte der Umsatz 337 Millionen Euro betragen.

Die Hypoport-Aktie lag am Nachmittag rund eineinhalb Prozent im Minus. Seit dem Corona-Crash-Tief im März hat das Papier wieder fast 70 Prozent zugelegt. Zuletzt notierte die Aktie bei 343 Euro – damit liegt sie noch ein ganzes Stück unter dem Rekordhoch von 386,50 Euro von Mitte Februar. Im laufenden Jahr haben die Anteilsscheine knapp neun Prozent hinzugewonnen. Auf längere Sicht sieht es deutlich besser aus: In den zurückliegenden drei Jahren steht ein Plus von knapp 230 Prozent auf dem Kurszettel.

Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet das Unternehmen, das Plattformen zur Vermittlungen von Krediten und Versicherungen anbietet, mit einem Anstieg auf 35 Millionen bis 40 Millionen Euro (2019: 33 Millionen Euro). Bis Ende März legte der Umsatz – wie bereits bekannt – um 28 Prozent auf 100,6 Millionen Euro und das Ebit um 31 Prozent auf 10,5 Millionen Euro zu. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 8,0 Millionen Euro und damit 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Während der Umsatz in den Segmenten Kreditplattform, Privatkunden und Immobilienplattform jeweils deutlich gesteigert wurde, gingen die Erlöse im Segment Versicherungsplattform leicht zurück. Vorstandschef Roland Slabke zeigte sich mit den vorgelegten Zahlen zufrieden. Er verwies vor dem Hintergrund der Corona-Krise darauf, dass die Kredit-, Wohnungs- und Versicherungswirtschaft “recht autark gegenüber kurzfristigen Konjunkturentwicklungen” sei.

Laut den Experten der Commerzbank sind die endgültigen Quartalszahlen wie erwartet ausgefallen, Veränderungen zu den vorläufigen Zahlen habe es nicht gegeben. Auch zum Ausblick sei nichts Neues bekanntgegeben worden. Hypoport ist an der Börse derzeit etwas mahr als 2,2 Milliarden Euro wert und damit mehr als die beiden im MDax notierten Finanzierer von gewerblichen Immobilien Aareal Bank und PBB zusammen. (dpa-AFX)

Foto: Hypoport

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