17. Juni 2020, 09:17
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Immobilienpreise auf Nordseeinseln gehen leicht zurück

Die Immobilienpreise auf den Nordseeinseln stoßen an ihre Grenzen. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres wurden gebrauchte Häuser und Wohnungen auf den ostfriesischen Inseln um zwei Prozent günstiger und kosteten noch 6.962 Euro je Quadratmeter, wie eine Marktanalyse des Berliner Immobiliendienstleisters McMakler ergab.

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Die preisliche Schmerzgrenze scheint auf den nordfriesischen Inseln (Foto: Amrum) erreicht.

Auf den nordfriesischen Inseln betrug der Rückgang vier Prozent auf 5.932 Euro je Quadratmeter. “Nach jahrelanger Preisrally geben die Preise auf den Inseln der Nordseeküste etwas nach”, sagte der Chef des Unternehmens, Felix Jahn. “Die preisliche Schmerzgrenze scheint erreicht und pegelt sich auf hohem Niveau ein.”

Viel günstiger als auf den Inseln lassen sich Immobilien aus dem Bestand auf dem Festland erwerben. Die teuerste Region an der Nordsee ist die Halbinsel Eiderstedt mit einem unveränderten Durchschnittspreis von 2.487 Euro je Quadratmeter. Die günstigsten Häuser und Wohnungen lassen sich in der Wesermarsch finden mit Quadratmeterpreisen von 1.353 Euro je Quadratmeter.

Ausweichbewegung in Richtung Festland

In fast allen Kreisen und Regionen an der Nordsee sind die Preise auf dem Festland nach den Erkenntnissen von McMakler gestiegen. Am stärksten zeigte sich diese Entwicklung in Wilhelmshaven (plus 14 Prozent) und den angrenzenden Landkreisen Friesland (plus 13 Prozent) und Wittmund (plus elf Prozent).

Dort kosten Immobilien nun 1.603 bis 1.761 Euro je Quadratmeter. “Eine deutliche Ausweichbewegung in Richtung Festland ist spürbar, was auch die starken Preisanstiege in diesen Regionen erklärt”, sagte Jahn. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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