17. April 2020, 06:19
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Immobiliensuche: Wie Silver Ager zu ihrem Betongold kommen sollen

Der Immobilienkauf ist für viele ältere Menschen nicht nur wegen der verschärften Kreditrichtlinie schwieriger geworden – sondern auch wegen der teilweise unübersichtlichen Marktlage. „Besonders in Großstädten fällt es älteren Menschen mitunter schwer, bei der Immobiliensuche den Überblick zu behalten oder gar zum Zug zu kommen“, sagt Michael Kasch, Geschäftsführer des Immobilienmarktplatzes Scoperty. Er rät Senioren, nicht nur auf sichtbare Immobilienangebote zu setzen. Nachfolgend gibt der Experte Tipps, wie auch Silver Ager besser zu ihrem Betongold kommen.Senioren-altersvorsorge-shutt 225084013 in Immobiliensuche: Wie Silver Ager zu ihrem Betongold kommen sollen
 
Nach der Gesundheit rangiert das eigene Zuhause ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen, hat eine aktuelle Studie der Interhyp AG ergeben. Für den Immobilienerwerb ist es nie zu spät. Kasch: „Eigentümer fühlen sich unabhängiger von der Entwicklung der Mietmärkte oder bei Renovierungen, zudem haben sie oft mehr Wohnraum zur Verfügung.“ Allerdings haben ältere Menschen zumeist bestimmte Anforderungen an ein Objekt: innerstädtische Lage, Nähe zu Kultureinrichtungen, Ausstattungsmerkmale wie Fahrstuhl oder Barrierefreiheit. Damit kommt per se nur ein Teil des ohnehin engen Angebotes in Betracht. 

An dieser Stelle kommt Scoperty ins Spiel: Das Münchner Unternehmen möchte Senioren dabei unterstützen, unkompliziert das für sie passende Objekt zu finden. Der Bedarf ist groß. Denn: Am häufigsten erwerben die Menschen in Deutschland kurz vor der Rente Wohneigentum. Und da der demografische Wandel EU-weit hierzulande mit am weitesten fortgeschritten ist – laut Statistischem Bundesamt ist jeder vierte Deutsche älter als 60 –, ist auch die Zahl älterer Immobilieninteressenten entsprechend hoch.

Einen Schritt vor allen andern

„Wir vergrößern das Angebot, indem wir Interessenten die Möglichkeit geben, Immobilieneigentümer zu kontaktieren, bevor diese ihr Eigentum öffentlich zum Verkauf anbieten“, sagt Scoperty-CEO Michael Kasch. Die Idee: Statt über das an einem Laternenpfahl oder Baum ausgehängten Immobiliengesuch können Senioren bequem von zuhause aus online den eigenen Suchradius erweitern. Denn: Scoperty veröffentlicht auf seiner Webseite für die sechs Großstädte München, Berlin, Köln, Hamburg, Frankfurt am Main und Nürnberg sowie deren Speckgürtel Schätzwerte für alle Wohnimmobilien – unabhängig davon, ob diese zum Verkauf stehen oder nicht. Ob der Altbau ums Eck mit der Wohnung des Nachbarn oder die Straßenzeile mit den freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern im Nachbarviertel: Auf der Karte können sich Interessierte augenblicklich anhand von rund acht Millionen Objekten einen Marktüberblick verschaffen.

Über Scoperty können Interessierte die Eigentümer ihrer Wunschimmobilie anschreiben, die möglicherweise bereits über einen Verkauf nachdenken, aber noch nicht den nächsten Schritt gegangen sind. Das ist gerade im aktuellen Marktumfeld der Corona-Krise interessant, in dem Kauf- und Verkaufsabsichten neu geordnet werden. Außerdem ist es möglich, ein Gebot auf das Wunschobjekt abzugeben. „Damit haben ältere Menschen bei uns einen Wettbewerbsvorteil, da sie so eventuell die einzigen Interessenten für ein bestimmtes Objekt sind.“

Exklusive Listings nutzen

Neben der Möglichkeit, Gebote auf noch nicht zum Verkauf ausgeschriebene Objekte abzugeben, eröffnet der Marktplatz Senioren einen weiteren Weg. Über Scoperty können Senioren auch exklusiv, bisher nicht veröffentlichte, Immobilienangebote von zum Verkauf stehenden Wohnungen und Häusern erhalten – sowohl von Maklern als auch von Privateigentümern. „Besonders in den Metropolregionen ist dieser Vertriebsweg auf dem Vormarsch. Nur rund vier von zehn Immobilien, die verkauft werden, finden überhaupt den Weg in ein öffentlich zugängliches Immobilienportal. Nicht einmal zwei von zehn Käufern finden ihre Immobilie aufgrund einer Anzeige, die meist ohnehin nur wenige Stunden online ist“, weiß Scoperty-CEO Michael Kasch. Über die Scoperty-Listings indes finden sich aktuell beispielsweise „eine im Grünen gelegene, barrierearme Hochparterrewohnung in einem ruhigen Vorort von Hamburg für 449.000 Euro oder eine barrierefreie Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im mediterranen Villenstil mit Tiefgarage, Garten und Fußbodenheizung in Obermenzing für 739.000 Euro“.

Professionelle Begleitung während des gesamten Transaktionsprozesses

Für viele Menschen ist es der größte Wunsch, im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen zu können. Altersgerechtes Wohnen bedeutet heutzutage längst nicht mehr zwangsläufig den Umzug in ein Altersheim oder eine Seniorenresidenz. „Die Entscheidung, eine Immobilie zu kaufen, bleibt für viele Menschen eine sehr sensible Angelegenheit“, sagt Kasch. „Schließlich ist es die mitunter größte finanzielle Transaktion im Leben, die gut überlegt und sicher zum Abschluss gebracht werden soll.“ Deswegen empfiehlt Scoperty Senioren, bei Bedarf auch weiterhin einen Makler hinzuzuziehen, selbst wenn sie die Kaufanbahnung selbst angestoßen haben.

Zum Hintergrund

Die Hälfte aller Senioren in der Bundesrepublik lebt heute schon im selbst genutzten Eigentum, 80 Prozent in Einfamilienhäusern oder Doppelhaushälften, 20 Prozent in Eigentumswohnungen. Seniorenhaushalte bestehen häufig nur aus einer oder zwei Personen. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person ist deshalb überdurchschnittlich hoch. Pro Person stehen rund 60 Quadratmeter zur Verfügung, bei jüngeren Haushalten sind es nur 40 Quadratmeter. Dies hat das Statistische Bundesamt in seiner Erhebung „Ältere Menschen in Deutschland und der EU“ im vergangenen Jahr veröffentlicht.

Foto: Shutterstock

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