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„Jedes Kind braucht Quadratmeter“– investieren gegen die Krise

„Die Immobilie kann mehr als nur Eigenheim.“ Visionäre dieser Botschaft stoßen nach wie vor weithin in Deutschland auf erstaunte Gesichter. Dass zu ändern, hat sich Juri Angermann, CEO des Immobilienvermittlers Kleever, zum Ziel gesetzt. Und er will bei den Jüngsten anfangen. In seinem Gastartikel spricht er über die unentdeckten Potenziale von Immobilien – gerade auch in der Corona-Krise – und wer in Zukunft davon profitieren kann.

Juri Angermann, Kleever

„Wissen ist Macht“ – das bemerkte schon der englische Philosoph Francis Bacon. Denn nur, wer um seine Möglichkeiten weiß, ist auch in der Lage, sie positiv für sich zu nutzen. Dies gilt umso mehr für die eigene Kapitalanlage. Im Dschungel der Investitionsportfolios heute den Überblick zu behalten, ist zunehmend eine Herausforderung, bei der man vieles falsch, aber auch genug goldrichtig machen kann.  Doch durchforstet man die Lehrpläne deutscher Schulen nach einem Fach, in dem finanzielle Kompetenz ein Thema ist, sucht man vergeblich. Fahrlässig, angesichts versiegender Rentenkassen und verlockender, aber risikoreicher Investitionsangebote, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind. Die Kernkompetenz für eine finanziell abgesicherte Zukunft fehlt bei Jung wie Alt.

Eigene Immobilie als Investment gegen Krisen

Die Corona-Krise ist nur ein Beispiel für die wirtschaftlichen Turbulenzen, die wir in den letzten 150 Jahren erlebt haben. Sie ist keinesfalls die Erste und wird auch nicht die Letzte sein. Bewährt hat sich in dieser von ökonomischen Berg- und Talfahrten geprägten Zeit, die allein in Deutschland fünf verschiedene Währungen gesehen hat, stets die eigene Immobilie. Und das nicht nur als Eigenheim, sondern auch als attraktive Kapitalanlage. Jedoch mit dem Unterschied, dass heute der reale Schritt zu einer solchen Investition, kleiner ist als damals. Banken werben mit günstigen Krediten, gleichzeitig steigen in vielen Großstädten die Aussichten auf eine hohe Rendite aus Vermietungen.  Worauf also noch warten?

Potenzial eines direkten Immobilieninvestments

Wenn heute Kunden zu mir ins Büro kommen, um die eigenen finanziellen Möglichkeiten auszuloten, sind sie zu allererst zu beglückwünschen. Sie haben erkannt, was viele bisher unterschätzen: das Potenzial eines direkten Immobilieninvestments. Ob zur unterstützenden Finanzierung der eigenen vier Wände, als stetes Einkommen fürs Alter oder als finanzielle Absicherung für die eigenen Kinder – die Immobilienanlage ist investitionstechnisch gesehen ein All-Rounder, dessen Fähigkeiten aber weiterhin unter dem Radar laufen. Mit einem steten Einkommen und positiver Bonität ist der Weg zu einem vorfinanzierten Investment in unbewegliches Vermögen, heute kürzer denn je, krisenfest und mit Weitblick für die Zukunft – auch generationenübergreifend – unkompliziert möglich.

Eigenes Schicksal für in die Hand nehmen

Ich und meine Kollegen bei Kleever sind deshalb überzeugt: Jedes Kind braucht Quadratmeter. Doch längst nicht jedem Kind ist dieses Privileg von den Eltern in die Wiege gelegt. Trotz günstiger Kreditbedingungen und stetem Einkommen fehlt bei Vielen der eine Prozent Mut für die richtige und sichere Option. Doch warum sollten nicht auch die Jungen unter uns das eigene Schicksal früh in die Hand nehmen?

Chancen des Immobilienmarktes Deutschland nutzen

Jeder Mensch ist lernfähig, das Unternehmertum Teil unseres Menschseins. Mit dem Bildungsprojekt „Finanzielle Intelligenz“ nehmen wir ab 2021 junge Menschen an die Hand, um sie auf ihrem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit zu begleiten. Wir möchten den Horizont erweitern für die Möglichkeiten, die uns der Immobilienmarkt in Deutschland bietet. Die Immobilie ist nicht das Endziel, sondern das Tor, welches wir gemeinsam aufstoßen wollen, strategisch sicher und zukunftsorientiert zu investieren.  

Ich selber, aus normalen Verhältnissen kommend, habe mit 19 Jahren angefangen mein Immobilienportfolio aufzubessern. Und ich weiß, dass es möglich ist, mit durchschnittlichem Einkommen, mit 60 Jahren fünf abbezahlte Immobilien zu besitzen. Dieses Bewusstsein in den deutschen Mittelstand zu tragen, ist mein Anliegen. Es ist Zeit für den nächsten Schritt.

Foto: Kleever