27. August 2020, 09:51
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Nebenkosten-Index: Wo die Nebenkosten am niedrigsten sind

Je nach Bundesland variieren die Mietnebenkosten für einen Zwei-Personen-Haushalt in Deutschland um mehr als 500 Euro – das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Immobilien-Technologieunternehmens Home (www.home.ht). Der Wohnungsexperte erfasste die aktuellen Kosten für Wasserverbrauch, Abwasserentsorgung, Müllabfuhr, Strom und Gas für die Heizung in den 30 größten deutschen Städten und rechnete diese auf den durchschnittlichen Verbrauch einer Hausgemeinschaft von zwei Personen hoch.

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Home bietet das Rundum-Sorglos-Paket für Vermieter: Das Unternehmen digitalisiert den gesamten Mietprozess – von Vermarktungs- und Reparaturarbeiten über den Bewerbungs- und Vermietungsprozess für private Eigentümer – und kann den deutschen Mietmarkt so datengestützt analysieren.

Jährliche Nebenkosten für Zwei-Personen-Haushalt unterscheiden sich um rund 540 Euro pro Jahr

Die höchsten Nebenkosten müssen Mieter in Bochum bezahlen: Mit 2.385 Euro fallen die Abgaben für Wasser, Heizung und Strom sowie Müllabfuhr pro Jahr hier am höchsten aus. Auf Platz zwei folgt Aachen mit minimal geringeren Nebenkosten von rund 2.380 Euro.

Ein ganz anderes Bild zeigt sich in München. In der bayrischen Hauptstadt fällt die jährliche Abrechnung über 500 Euro (536 Euro) günstiger aus. Nur rund 1.850 Euro zahlen die Münchner für Wasser, Strom, Heizung und Müll. Auch in Berlin bezahlen Mieter eine deutlich geringere Summe für Nebenkosten: Mit rund 1.910 Euro liegt die Stadt auf dem vorletzten Platz. München und Berlin sind zwei der Städte, in denen Home bisher tätig ist. Das umfangreiche Komplettpaket des Unternehmens wird außerdem für Eigentümer in Hamburg angeboten. Hamburg liegt im Nebenkosten-Vergleich auf Platz neun mit jährlichen Kosten von 2.274 Euro.

Abgaben für Müllabfuhr: Differenz von über 400 Euro

Besonders die großen regionalen Unterschiede bei den Kosten für die Müllentsorgung beeinflussen die Nebenkostenabrechnungen. In Köln müssen Mieter jährlich ca. 565 Euro für die städtische Müllentsorgung bezahlen und auch in Düsseldorf sind die jährliche Abgaben für die Müllentsorgung hoch. Mit 547 Euro landet die nordrhein-westfälische Hauptstadt auf Platz zwei. Gefolgt wird sie von Bochum mit jährlichen Kosten von 441 Euro. In Nürnberg zahlen Mieter im Jahr nur 154 Euro und damit die geringsten Kosten für die Müllentsorgung. Wer besonders viel Abfall produziert, sollte den Wohnsitz in Nürnberg oder Bonn wählen: Hier bezahlen Mieter nur für die Entsorgung des Restmülls; Bioabfall, Plastik- und Papiermüll werden kostenlos abgeholt.

Kosten für Wasserverbrauch in Köln am niedrigsten

Das meiste Geld müssen Chemnitzer für ihre Wasserversorgung zahlen. Mit 494 Euro pro Jahr landet die Stadt damit auf Platz eins. Am zweithöchsten sind die Kosten für den Wasserverbrauch in Mönchengladbach (481 Euro). In Essen fallen jährlich etwa 458 Euro an, damit landet die Stadt auf Platz drei. Mit rund 228 Euro jährlich haben Kölner*innen die niedrigsten Kosten für Trinkwasser und Entsorgung.

Strom ist in Hamburg am teuersten

Mit rund 860 Euro jährlich zahlen Mieter in Hamburg die höchste Rechnung für ihren Strom. Mit sechs Euro weniger sind die Abgaben in Köln ähnlich teuer (854 Euro pro Jahr). Wuppertal landet mit 840 Euro auf Platz drei. Die niedrigsten Kosten im Städtevergleich verursacht die Stromversorgung mit knapp 700 Euro in Hannover und Bonn (714 Euro).

Große regionale Unterschiede überraschen

“Viele Menschen dürften über die großen regionalen Unterschiede bei den Nebenkosten überrascht sein – genauso wie über die Tatsache, dass die Großstädte mit den teuersten Mieten eher am unteren Ende des Rankings landen. Auch beim Thema “Nebenkosten” zeigt sich, dass die Vermietung einer Immobilie oft unerwartet komplex ist. Deswegen hat Home es sich zur Aufgabe gemacht, privaten Vermietern das Leben leichter zu machen: Egal ob bei der Auswahl der perfekten Mieter,  dem täglichen Management der Immobilie oder als Unterstützung bei der Nebenkosten-Abrechnung – private Immobilienbesitzer können sich dank Home entspannt zurücklehnen und ihre algorithmus-optimierte Rendite genießen”, so Thilo Konzok, CEO von Home.

Foto: Shutterstock

 

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