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Neuer Best Practice Leitfaden zur Immobilienbewertung

Die Immobilienbewertung ist ein wesentliches, aber auch hochkomplexes Element zur Beurteilung, sowohl der Ertragssituation, als auch der Chancen und Risiken jeder einzelnen Immobilie. Die Kompetenzgruppe Marktwertermittlung der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. hat deshalb zusammen mit 30 Experten den Leitfaden „Grundsätze ordnungsmäßiger Marktwertermittlung (GoM)“ mit Empfehlungen erarbeitet.

Hinsichtlich der Durchführung einer Immobilienbewertung gibt es verschiedene Phasen, Arbeitsfelder, Prozesse und Beteiligte. Zwar sind alle Gutachter der Marktwertdefinition verpflichtet, die konkrete Handhabung des Bewertungsprozesses, und damit z. B. der Tiefgang und die Qualität, unterscheidet sich je nach Prägung aber teilweise deutlich.

Die im Markt beobachtbaren Differenzierungsmerkmale sind im Wesentlichen die Art und der Umfang der Prüfung der Objektinformationen (Grundstück, Gebäude), der Untersuchungsraum und die Lagebeurteilung bei der Standort- und Marktanalyse sowie die Durchführung der Besichtigung. Etliche berufliche Standards (z. B. RICS, IDW, DIHK) behandeln die Qualifikation und das Verhalten von Gutachtern, teilweise auch inhaltliche Anforderungen an ein Gutachten, jedoch weniger die Herangehensweise.

Um diese stärker im Sinne einer Best Practice zu schärfen, hat die gif den Leitfaden „Grundsätze ordnungsmäßiger Marktwertermittlung (GoM)“ herausgegeben. Der Leitfaden ergänzt bestehende berufsrechtliche Regelungen und zeigt insbesondere auf, wo die Kernkompetenzen der Gutachter liegen.

Die Empfehlung richtet sich an qualifizierte Gutachter, deren Auftraggeber, Behörden und Institutionen sowie interessierte Dritte.

Mehr dazu in der Publikation „Grundsätze ordnungsmäßiger Marktwertermittlung (GoM) [1]“.

Foto: Shutterstock