20. August 2020, 08:10
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Umfrage: Immobilienbesitzer wünschen sich mehr finanzielle Flexibilität

Für mehr als 61 Prozent der deutschen Eigenheimbesitzer über 60 Jahren ist es wichtig, im Bedarfsfall flexibel und kurzfristig auf größere Geldsummen zugreifen zu können. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Teilkauf, bundesweiter Anbieter des Immobilien-Teilverkaufs.

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Absicherung von Pflege- und Gesundheitskosten im Fokus

Die befragten Eigenheimbesitzer haben konkrete Vorstellungen zur Verwendung ihrer Finanzmittel. Fragt man sie nach ihren Wünschen, so ist dies für einen Großteil die Absicherung von Pflege und medizinischer Versorgung im Alter (71 Prozent) – noch vor Reisen (52 Prozent) und dem altersgerechten Umbau des Eigenheims (48 Prozent).

Trotz Wertsteigerungen überwiegt die Sorge der Eigenheimbesitzer

Allerdings geben 16 Prozent der Befragten an, ihre finanzielle Situation habe sich durch die Corona-Pandemie bereits verschlechtert. Ein Drittel der Eigenheimbesitzer macht sich zusätzlich Sorgen, sich im Alter die Lebenserhaltungs- oder Pflegekosten nicht mehr leisten zu können, obwohl 73 Prozent von ihnen der Meinung sind, ihre Immobilie habe in den vergangenen Jahren an Wert gewonnen.

Kredite sind unbeliebt

Trotz dieser Situation können es sich 71 Prozent der Befragten nicht vorstellen, zur Erfüllung ihrer Wünsche einen Bankkredit aufzunehmen. Während ein Drittel der Meinung ist, in ihrem Alter keinen Bankkredit mehr gewährt zu bekommen, wollen 76 Prozent schlicht keinen Kredit an ihrem Lebensabend tilgen. Nur ein kleiner Teil hält die Kredite für riskant (11 Prozent) oder hat gar ein Problem damit, von der Bank durchleuchtet zu werden (8 Prozent).

Eigenheimbesitzer wollen in ihrem Haus bleiben

Ein Verkauf der eigenen Immobilie für die Erfüllung ihrer Wünsche kommt für nur 13 Prozent der Befragten infrage, ganze 69 Prozent können sich einen Verkauf gar nicht vorstellen. Während rund ein Viertel das Geld nicht benötigt, möchten 86 Prozent gerne weiter in ihrer Immobilie wohnen und rund 37 Prozent ihr Eigenheim an die nachfolgende Generation vererben. Der Aufwand eines Immobilienverkaufs scheint hingegen keine Rolle zu spielen (3 Prozent).

Teilverkauf schafft Flexibilität

„Durch die wirtschaftliche Unsicherheit im Zuge der Corona-Pandemie machen sich im Moment viele Menschen Sorgen um ihre Liquidität. Gerade in Krisenzeiten ist finanzieller Spielraum gefragt“, erklärt Marian Kirchhoff, Geschäftsführer der Deutschen Teilkauf. „Viele Eigenheimbesitzer sind auf dem Papier reich, das Kapital ist aber in der Immobilie gebunden – ein Problem, für das der Immobilienteilverkauf eine Lösung sein kann. Denn durch den Verkauf lediglich eines Teils der Immobilie können Hausbesitzer einen Anteil an ihrem Immobilienvermögen liquidieren und trotzdem ohne Einschränkungen und absolut sicher auf Basis des deutschen Nießbrauchrechts in der Immobilie wohnen bleiben.“

Weiterhin großer Informationsbedarf

Von den befragten Hausbesitzern kann sich jetzt schon jeder vierte vorstellen, einen Aneil an seiner Immobilie zu verkaufen. Allerdings ist einem großen Teil (42 Prozent) der Befragten das Konzept gar nicht bekannt und rund ein Viertel hat zwar schon einmal davon gehört, konnte sich aber nichts Konkretes darunter vorstellen.

„Die Nachfrage nach finanziellem Spielraum im Alter ist zwar ungebrochen hoch, allerdings zeigt die Umfrage, wie hoch der Informationsbedarf im Bereich Immobilienteilverkauf auch weiterhin ist“, schließt Marian Kirchhoff. „Unsere Aufgabe ist es, diesen Bedarf zu adressieren und Interessenten und ihre Angehörigen über die Möglichkeiten des Teilverkaufs umfassend zu informieren.“

Über die Studie

Die repräsentative Umfrage wurde im April 2020 im Auftrag der Deutschen Teilkauf AG vom Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland durchgeführt. In Form von Online-Interviews befragte YouGov Deutschland insgesamt mehr als 1.030 Eigenheimbesitzer ab 60 Jahren.

Foto: Shutterstock

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