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30. September 2008, 00:00
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Deka vertraut auf gefallene Engel

Die Frankfurter Deka Bank, der zentrale Asset Managerder Sparkassen-Finanzgruppe, hat mit dem Deka-Recovery (DE000DK1A4M3) einen neuen weltweit anlegenden Aktienfonds aufgelegt, der in sogenannte Fallen Angels investiert. Dabei handelt es sich um Aktien von substantiell stabilen Unternehmen, deren Kurse aber starkunter Druck geraten sind. Ein Phänomen, das häufig in Börsenphasen mit hoherVolatilität auftritt.

Die Deka sieht bei Unternehmen, die nach einer Krise erfolgreichrestrukturiert wurden, enorme Kurschancen. Dieses Potenzial soll mit dem neuen Aktienportfolio genutzt werden. Das Fondvermögen von Deka-Recovery umfasst 30 bis 50 Aktien. Bei derTitelauswahl setzt das Deka-Fondsmanagement auf Restrukturierungsfälle,bei denen es relevante Faktoren für einen Kursanstieg ausmacht. Als Indikatoren nennt der Anbieter beispielsweise eine verbesserte Rendite auf das eingesetzte Kapital, einen Managementwechsel, oder Werte, die deutlich unter ihrem vormaligen Höchstkurs notieren.Verkauft werden sollen die Aktien, wenn sie wieder ihre ?normale? Bewertung erreicht haben. Die Haltedauer könne dabei mehrere Jahre betragen, so die Deka-Mitteilung.

Das Angebot richtet sich an Anleger mit hoher Risikobereitschaft undWertpapiererfahrung. In der Classic-Variante kostet der Fonds 1,5 Prozent Verwaltungsgebühr pro Jahr und einen Ausgabeaufschlag von maximal 3,75 Prozent. Zudem wird das Produkt als ausgabeaufschlagfreier TradingFonds (DE000DK1A4N1) mit einer jährlichen Verwaltungsvergütung von 2,22 Prozent offeriert. (hb)

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