Neuer Pioneer-Fonds kauft Schwellenland-Anleihen in Landeswährung

Der Pioneer Funds – Emerging Markets Bond Local Currencies (LU0441085932) der Fondsgesellschaft Pioneer Investments legt überwiegend in Staatsanleihen von Schwellenländern in der jeweiligen Landeswährung an. Ein Drittel Unternehmensanleihen soll für sonnige Renditen sorgen.

Mexico Beach - 204_240 - shutterstock_11729170Das Portfolio-Management setzt laut Pioneer Investments auf zwei Alpha-Quellen: Zinskonvergenz und Währungsaufwertung in den Schwellenländern. Als zusätzlichen Renditebringer kann das Management zudem bis zu ein Drittel Emerging-Markets-Unternehmensanleihen beimischen. Daneben kommen aber auch geldmarktnahe Papiere und andere Währungsinvestments ins Portfolio.

„Die Volkswirtschaften dieser Staaten werden künftig weiter wachsen und zu wichtigen Playern der Weltwirtschaft heranreifen“, sagt Raffaele Bertoni, Head of Fixed Income, Europe & Asia bei der Fondsgesellschaft Pioneer Investments. Mittlerweile sei der Anteil der Emerging Markets am globalen Bruttosozialprodukt auf mehr als die Hälfte gestiegen und dürfte weiter wachsen. Denn die Länder entwickelten sich in den kommenden 20 Jahren doppelt so schnell wie die Industriestaaten. „Diese positive Wachstumsdifferenz wird langfristig Kapitalströme von den Industriestaaten in die Schwellenländer lenken und damit die Bewertung der jeweiligen Landeswährung verbessern“, erläutert der Investmentexperte.

„Mit der starken Zunahme von Währungsreserven und flexibleren Wechselkursen sind die Währungen von Emerging Markets weniger anfällig für externe Schocks“, sagt Bertoni. Außerdem sei der Markt für Schwellenländer-Anleihen mittlerweile sehr liquide.

Neben einem Ausgabeaufschlag von bis zu vier Prozent bezahlen Investoren jährlich 1,2 Prozent. (mr)

Foto: Shutterstock

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