Anlegerverhalten: Investmentfonds mit absoluter Mehrheit

Entgegen anderslautender Indikatoren profitieren Investmentfonds auch von der Finanzkrise. Deutsche Privatanleger haben für mehr als die Hälfte der rund 1,1 Billionen Euro, die sie insgesamt in Wertpapiere gesteckt haben, Anteile an Investmentfonds gekauft.

ProstDies besagt eine aktuelle Statistik des Bundesverbands deutscher Banken (BDB). Anleihen inklusive Zertifikate machten demnach rund 34 Prozent aus, Aktien lediglich noch 14 Prozent.

Letztgenannten hat vor allem die Finanzkrise geschadet. Sie sind in der Gunst der Anleger gesunken, obwohl sie historisch die höchsten Renditen in Aussicht stellen: Ende 2007 lag der Aktien-Anteil noch bei circa 29 Prozent, also mehr als dem Doppelten.

Nach Einschätzung der Organisation liegen Privatkunden mit dieser Allokation richtig: Bereits kleine Beträge könnten in Investmentfonds breit gestreut und somit risikomindernd angelegt werden. Zudem betont der BDB, dass es Investmentfonds für jede Anlegermentalität gäbe, ob risikobereit oder sicherheitsorientiert. Darüber hinaus werden sämtliche Assetklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien, etc. mit Fondsprodukten abgedeckt. (mr)

Grafik Fondsabsatz BDB

Grafik: obs/Bundesverband deutscher Banken

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