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Derivatemarkt gibt zum Jahresende deutlich nach

Die Börsenumsätze von derivativen Wertpapieren sind im Dezember 2009 deutlich zurückgegangen. Das Handelsvolumen von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten schrumpfte im Vergleich zum November um 14,9 Prozent auf 3,68 Milliarden Euro, wie der Deutsche Derivate Verband (DDV) mitteilt.

Ein wesentlicher Faktor sei allerdings die geringere Zahl von Handelstagen. Vor allem institutionelle Anleger hatten, so der DDV, wegen des sehr positiven Jahresverlaufs lange vor dem Jahreswechsel ihre Handelsbücher geschlossen. Die durchschnittliche Ordergröße betrug im Dezember 8.797 Euro. Die Zahl der Kundenaufträge verminderte sich um 17,5 Prozent auf 418.522 Orders.

Hebelprodukte büßten zum Jahresende am stärksten ein: Die Umsätze mit Optionsscheinen und Knock-out-Papieren fielen um 16,9 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Doch auch das Handelsvolumen der Anlagezertifikate verringerte sich im Dezember um 13 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro.

Bei den Emittenten derivativer Wertpapiere liegt die Deutsche Bank mit einem Marktanteil von fast 30 Prozent weiterhin vorne. Dahinter folgen Commerzbank (rund 19 Prozent) und Royal Bank of Scotland (knapp elf Prozent).

Der Umsatz der Börse Stuttgart nahm im Vergleich zum Vormonat um 15,7 Prozent ab und lag bei 2,44 Milliarden Euro. Die Börse in Frankfurt erzielte ein Handelsvolumen von 1,24 Milliarden Euro, nach 1,43 Milliarden Euro im Vormonat. (hb)

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