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Aviva freut sich über Lizenz für China-Investments

Aviva Investors erhält einen direkten Zugang zum chinesischen Kapitalmarkt. Die Londoner Fondsgesellschaft mit Deutschlandsitz in Frankfurt darf im Rahmen des Programms Qualified Foreign Institutional Investment (QFII) 100 Millionen US-Dollar in auf Renminbi lautende Anleihen und Aktien investieren.

Die Lizenz selbst hat Aviva Investors nach eigenen Angaben bereits seit 2009, nun folgte auch die konkrete Zuteilung der Investitionssumme. Aviva-Investors-CEO Alain Dromer erklärt: „China ist einer der bedeutendsten Märkte der Welt. Für jeden globalen institutionellen Investor ist es daher wesentlich, Kunden einen direkten Zugang zum chinesischen Kapitalmarkt bieten zu können.”

Die bestehenden Fonds sollen ebenso davon profitieren können wie neue Produkte. Auch Craig Bingham, Aviva-Investors-Chef Asien-Pazifik, hofft auf zukünftige Kursfeuerwerke: „Der chinesische Markt kann eine außergewöhnliche Wachstumsdynamik vorweisen. Dabei erweist er sich als widerstandsfähig gegenüber Rückschlägen im Finanzsektor. Wir gehen davon aus, dass das derzeitige Wachstumstempo erhalten bleibt. Dies dürfte das Bewertungsniveau chinesischer Aktien langfristig positiv beeinflussen.“ (mr)

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