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Studie: Absolute-Return-Fonds auf dem Weg der Besserung

Etwas mehr als die Hälfte der hierzulande angebotenen Absolute-Return-Fonds, die in jeder Marktlage Rendite erzielen wollen, hat in den vergangenen drei Jahren immerhin kein Geld verloren. Zu diesem Ergebnis kommt die Fondsgesellschaft Lupus Alpha Asset Management in ihrer aktuellen Studie und attestiert eine Trendwende.

Auf Jahressicht haben nach der Analyse des auf Absolute-Return-Fonds spezialiserten Asset Managers mehr als 70 Prozent der Fonds ihr Vermögen vermehrt. Die Ergebnisse klingen bescheiden, sind aber deutlich besser als in früheren Jahren. Insbesondere die Finanzkrise hat offenbart, dass die Strategien der meisten Produkte nicht geeignet waren, ihre eigenen Ansprüche zu erfüllen. Aus diesem Grund haben zahlreiche Anbieter ihre Investmentansätze überarbeitet.

Konkret erzielten nach den Zahlen von Lupus Alpha 71 Prozent der Absolute-Return-Fonds im abgelaufenen Jahr positive Renditen. Auch im Dreijahres-Vergleich hellte sich demnach das Bild auf: Gut 61 Prozent der Fonds konnten ihr Versprechen absoluter Erträge auch tatsächlich einlösen.

Produktzahl und Volumen auf Rekordniveau

Zu den Volumina: Ende 2010 lag das in Deutschland von Absolute-Return-Fonds verwaltete Vermögen bei rund 58,4 Milliarden Euro und damit knapp über Vorkrisenniveau. 327 Fonds dieser Couleur haben zurzeit eine Vertriebszulassung für Deutschland. Die durchschnittliche Rendite lag 2010 bei 1,96 Prozent.

Die halbjährlich von Lupus Alpha auf Basis von Lipper-Daten durchgeführte Studie offenbart große Qualitätsunterschiede: “Wie wichtig die Auswahl des Anbieters 2010 war, zeigt die Bandbreite der Ergebnisse, die zwischen plus 35,99 Prozent und minus 23,97 Prozent lagen”, sagt Ralf Lochmüller, Sprecher und Geschäftsführer von Lupus Alpha.

„Insbesondere im Zeitraum über drei Jahre zeigen sich noch die Nachwehen der Finanzkrise“, sagt Lochmüller. Nur ein Drittel der untersuchten Fonds konnte auf Dreijahressicht mit einer positiven Sharpe Ratio überzeugen, also eine Rendite erzielen, die auch unter Berücksichtigung des eingegangenen Risikos über dem risikofreien Geldmarktzins lag.

Besonders gut schnitten dabei neben Emerging-Markets- und Bond-Konzepten auch Volatilitätsstrategien ab, bei denen die Schwankung von Märkten investierbar gemacht wird.

„Die guten Diversifikationseigenschaften gegenüber den klassischen Aktien und Rentenmärkten sind es gerade, die Volatilität als Assetklasse so interessant machen“, wirbt Lochmüller, der mit dem Lupus Alpha Volatility selbst ein erfolgreiches Produkt auf dem Markt hat, für diese Anlagestrategie. Die Frankfurter verwalten nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Euro in Volatilitätsstrategien.  (mr)