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Johannes Führ startet gemischtes Portfolio

Johannes Führ Asset Management, Frankfurt, legt gemeinsam mit Dexia Asset Management den neuen Mischfonds Johannes Führ Multi Asset Protect (DE000A1JXM27) auf. Fondsmanager Thomas Mühlberger will vor allem größere Rückschläge vermeiden.

Die Kontrolle des Verlustrisikos soll mit einer rollierenden Wertuntergrenze gelingen. „Bei der Bedarfsanalyse haben wir festgestellt, dass ein Garantiemechanismus zu stark auf Kosten der Wertentwicklung geht“, erklärt Mühlberger.  Und weiter: „Selten war die Unsicherheit an den Kapitalmärkten größer als heute. Das Gefühl einer dauerhaften Finanzkrise begleitet die professionellen wie auch die privaten Kapitalanleger.“ Sein Anlagemodell passe sich der Marktlage und biete ausreichend Schutz.

Der Fondsmanager will mit seinem Portfolio bei gleichem Risiko besser performen als eine Anlage in Staatsanleihen der Eurozone. Die angestrebte Volatilität soll auf deren Niveau liegen.

Die Investition in Aktien ist auf maximal 40 Prozent begrenzt. Der Schwerpunkt der Fondsanlagen liegt im Rentenbereich, insbesondere auf Staatsanleihen (Rating AAA bis AA), Unternehmensanleihen, Covered Bonds sowie Geldmarktinstrumenten. Bis zu 10 Prozent des Portfolios können in weitere Instrumente wie zum Beispiel Rohstoffe, High Yield-Papiere oder Wandelanleihen investiert werden.

„Der Johannes Führ Multi Asset Protect ist ein vermögensverwaltender Fonds mit den Ressourcen eines global aktiven Asset Managers“, sagt Achim Gilbert, Deutschland-Chef von Dexia Asset Management. „Durch die Zusammenarbeit mit der konservativ ausgerichteten Investment-Boutique Johannes Führ Asset Management können wir Anlegern ein Investment mit einer hohen Leistungsfähigkeit in einem anhaltend unruhigen Marktumfeld bieten“, meint Gilbert. Mit dem neuen Produkt sei eine positive Performance auch bei fallenden Rentenkursen möglich.

Der Ausgabeaufschlag beträgt bis zu fünf Prozent. Die Verwaltungsvergütung liegt bei 1,5 Prozent jährlich. (mr)

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